Meine Seele hat es eilig

Shownotes

In dieser Folge MUTIG ENTSCHEIDEN UND MACHEN wird es persönlich und tiefgründig: Wolfgang Walter Wulle und Co-Host Dirk Hildebrand sprechen über die Erkenntnis, dass unsere Zeit begrenzt ist – und was das für unsere Entscheidungen, Beziehungen und Prioritäten bedeutet. Ein bewegendes Gedicht von Ricardo Gondim bildet den roten Faden, der dazu anregt, mutig zu hinterfragen, wem und wofür wir unsere Lebenszeit schenken. Die beiden diskutieren über Oberflächlichkeit, Verantwortung und den Mut, klare Grenzen zu setzen – im Job wie im Privatleben. Mit ehrlichen Geschichten und Gedanken aus ihrem eigenen Alltag laden die zwei dich ein, auf dein Bauchgefühl zu hören und dich von Oberflächlichkeit zu befreien.

Über diesen Kontakt kannst du Wolfgang erreichen: kontakt@wwwulle.ch

Transkript anzeigen

00:00:00: Mutig entscheiden und machen, der Podcast von Wolfgang Walter Wulle im Gespräch mit Gästen als eingespieltes Duo oder allein.

00:00:09: Drei Formate ein Fokus!

00:00:10: Und immer

00:00:11: wortstark.

00:00:13: Los geht's Die Behörerinnen und Hörer.

00:00:15: wir haben sehr lange darüber diskutiert ob die folgende nun folgende Episode für einen Montagmorgen geeignet ist.

00:00:24: Wir sind zu dem Entschluss gekommen Tiefgründigkeit Kennt keine Wochen Tage und keine Uhrzeiten, heute wird es tiefgründig.

00:00:32: Oder Wolfgang?

00:00:33: Ja das ist so!

00:00:35: Und den Mensch bei Hintbaum nicht.

00:00:36: und am Montagmorgen kann man noch machen.

00:00:38: Wolltest du kurz erklären woher du das was wir gleich vorlesen werden oder du gleich vor lesen wirst und worüber wir diskutieren?

00:00:44: Herrn Perst?

00:00:46: Es ist ja Montagmorgend, fünf Uhr dreißig.

00:00:48: Das darf nicht fehlen.

00:00:51: Nein ich...es geht ja in die neue Woche rein Und ich weiß von ganz, ganz vielen Hörerinnen und Hörern die mich wirklich Montagmorgen hören um damit in die Woche zu starten.

00:01:03: Was mich sehr, sehr freut und deswegen habe ich auch gedacht jetzt muss sich da was raushauen.

00:01:09: Deswegen haben wir darüber diskutiert.

00:01:11: und ja das ist ein Gedicht.

00:01:16: Das sind Gedichte von Ricardo Gondin.

00:01:19: Das ist ein Geborene aus einem wundervielführenden Brasilien.

00:01:24: Das ist eine brasilianische Theorologin, progressiver Pastor und Schriftsteller der dieses Gedicht geschrieben hat.

00:01:32: Mein lieber Speaker-Freund der Roland Bus, Kriminalhauptkommissar AD.

00:01:42: Der hat mich an diesem Gedicht teilhaben lassen und er hat mir das übermittelt.

00:01:46: Kannst du es vorher schon?

00:01:48: Ich kann's vorher nicht.

00:01:50: Es hat mich so tief berührt weil er gespürt hat dass das genau in Lebensphase, wo ich gerade bin auch in dieser Veränderungsphase und wir haben ja immer Veränderung Phasen.

00:02:05: Und wenn man nun mal so in dem Alter ist, ich werde jetzt alt und sechzig im September fühl mich Blut jung!

00:02:12: Ich fühle mich überhaupt nicht wie altundsechzig von der Energie Elan und Visiron und was sich alles machen möchte noch und machen werde.

00:02:22: noch und da hat er mir genau das Gedicht Jetzt letzte Woche übermittelt.

00:02:28: Wir haben jetzt hier Anfang Mai, Mitte Mai.

00:02:31: Letzte Woche Anfang Mai hatte mir das geschickt und ich möchte es einfach... Ich fange es einfach mal an.

00:02:36: Fange doch einfach

00:02:37: mal!

00:02:41: Ich zählte meine Jahre und entdeckte dass mir weniger Lebenszeit bleibt als die, die ich bereits durchlebt habe.

00:02:50: Ich fühle mich wie jenes Kind, das eine Schachtelbonbons gewann.

00:02:55: Die ersten aß es mit Vergnügen, doch als es merkte das nur noch wenige übrig waren begann es sie wirklich zu genießen.

00:03:07: Ich habe keine Zeit mehr für endlose Konferenzen in denen Statuten Regeln Verfahren und interne Vorschriften besprochen werden wohlwissend dass nichts erreicht wird.

00:03:23: Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen die ungeachtet ihres Alters nicht gewachsen sind.

00:03:32: Ich habe eine Zeit mehr mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.

00:03:38: Ich will nicht in Versammlungen sein, in denen aufgeblasene Egos aufmarschieren!

00:03:45: Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.

00:03:50: Also erstmal lieber Wolfgang... Kompliment.

00:03:52: Ich habe es schon ein paar Mal gehört, aber vielleicht haben sie unsere Hörerinnen und Hörern noch nicht gehört.

00:03:56: wie du solche Sachen vorliest ist schon auch wirklich beeindruckend weil das ist schon so eine schöne Betonung und ich glaube Du machst ja auch keine Gedanken über die Betonungen.

00:04:05: Ich glaube da lässt sich einfach aus oder?

00:04:07: Das ist schon toll dazu zu hören.

00:04:11: Das möchte ich dir an dieser Stelle mal sagen.

00:04:12: Vielen

00:04:13: Dank Jürgen!

00:04:13: Und ich finde es gut dass wir so eine Podcast Folge haben.

00:04:15: Wolltest du was sagen noch?

00:04:16: Ja... Was denn?

00:04:20: Ich glaube ich kann das aber nur so lesen Diese Texte, die ich so lese weil sie mich berühren.

00:04:25: Na verstehe.

00:04:26: Weil Sie mich im Inneren berührt haben und weil da was in Resonanz gegangen ist Und ich aus dieser Resonance aus meinem Inneren heraus das lese.

00:04:39: Ich finde es toll, dass wir mal so eine Folge machen wo wir so etwas uns vorknöpfen.

00:04:42: Weil wir sind ja auch manchmal mit den Hard Facts unterwegs und da wo es so ein Business geht um Leadership und allmöglichen Dingen.

00:04:47: aber ich finde in solchen Dingen in solchen Gedichten wie du das davor liest, da steckt ja so viel übers Leben drin die was du auch adaptieren kannst halt.

00:04:54: Wir haben ja gerade von diesen Meetings gehört.

00:04:57: und am Ende wenn man denen bei das Beispiel nimmt was da besprochen wurde der geht es ja am Ende darum ob man das für sein Leben braucht Ob es nicht einen Weg gibt, ein Leben zu führen auch ohne diese Dinge.

00:05:12: Und sich darin zu hinterfragen, musst du das?

00:05:14: Musst du in so ein Meeting sitzen oder sowas, dass keine geben muss.

00:05:18: Muss du da sitzen, wo so Ego-Manns sitzen oder was auch immer?

00:05:21: Das ist ja die Frage.

00:05:22: Viele sind ja im Leben gerade genau in der Situation und fragen sich vielleicht nicht, muss ich da jetzt wirklich sitzen?

00:05:29: Muss ich da sitzen?

00:05:30: Nicht jetzt, ob ich da sitze, weil's das Unternehmen so will oder weil das meine Aufgabe ist.

00:05:36: Frage ist ja, muss ich da sitzen?

00:05:41: Ja manchmal sitzen wir ja wo eigentlich gar nicht mehr sitzen wollen.

00:05:45: Wir haben eigentlich damit abgeschlossen und sitzen dann trotzdem noch dort.

00:05:48: und da muss sie mir die frage stellen jeder sollte sich dann die fragestellen Ist es mir meine lebenszeit die habe wirklich wert dazu investieren?

00:06:00: Ich kann dir auch ein super Beispiel übrigens dazu nennen.

00:06:02: Ich hab gestern in der pizzeria gesessen.

00:06:04: neben mir saß eine frau.

00:06:05: Die war die ganze Zeit am arbeiten macht man das, dass man da eigentlich nicht mithört.

00:06:09: Aber ich war alleine da und habe gegessen, hab

00:06:11: mitgehört.".

00:06:11: Sie hat ein Telefonat geführt und hat offenbar mit ihrem Partner gesprochen und hat gesagt, ah heute!

00:06:16: Heute du kannst dir das nicht vorstellen?

00:06:18: Das wären bestimmt wieder einen sechzehn Stunden Tag.

00:06:20: Und dann muss er wohl gesagt haben ja selber Schuld.

00:06:24: Und sie hat dann gesagt nee so einfach ist es nicht mit Ja Selber Schuld.

00:06:28: Dann hat sie argumentiert warum nicht selber Schuld?

00:06:30: Dann ist ihr Sohn reingekommen.

00:06:32: Ich glaube es war ihr Sohne wahrscheinlich um den sich gekümmert hat hat sie argumentiert, dass die viele Arbeit ja unser tolles Leben ermöglicht.

00:06:41: Also der Sohn hat offenbar gefragt, können wir jetzt nicht gehen?

00:06:44: Sie hat dann gesagt, klar ich muss immer viel arbeiten und ich weiß aber deswegen können wir das alles hier, deswegen ist es alles so toll!

00:06:50: Und da siehst du mal welche Automationen im Leben entsteht.

00:06:57: und wenn man denn jetzt so ein Gedicht liest und sich wirklich die Frage stellt, muss sich in diesen Meetings sitzen Wer sagt das?

00:07:05: Wer sagt, dass ich diesen Job machen muss, wo ich diese Meetings ertragen muss.

00:07:11: Wer sagte nicht, der sich auch als Führungskraft sagen kann in meinem übergeordneten... Diese Meetings machen ihm ja!

00:07:19: Und dann sagt er warum

00:07:20: nicht?!

00:07:20: Das ist deine Aufgabe und sagt nein, ich mache diese Aufgabe nicht weil ich nicht entscheiden kann wie die Meetings laufen, aber ich kann Lust haben wenn man lehnt.

00:07:27: Es gibt immer eine Option.

00:07:29: Immer!

00:07:31: Deswegen finde ich es so schön.

00:07:32: Aber da kommt natürlich dann auch der Satz hier.

00:07:35: Ich habe keine Zeit mehr, absorte Menschen zu ertragen die ungern mit mir als Alters nicht gewachsen sind.

00:07:41: Weil das hat etwas mit Wachstum und Reife zu tun auch dazu zu stehen und zu sagen ich mache das nicht mehr.

00:07:48: Kennst du diesen Koch mit dem gezwirbelten Bad?

00:07:50: Ich weiß nicht mehr wie er heißt.

00:07:52: Der hat irgendwann mal gesagt ist jetzt mittlerweile so alt Er hat keine Zeit für Arschlöcher- und Staubenschläger So, das ist ja ungefähr so.

00:08:02: Das ist

00:08:02: etwa dasselbe.

00:08:04: Man weiß, das Leben endet irgendwann und man weiß nicht wie viel Zeit man hat beim gewohnenen Alter.

00:08:08: Es wird wahrscheinlich nicht mehr soviel sein, wie man es schon erlebt hat.

00:08:10: Und jetzt ist eine eigene Entscheidung ob du dich mit Arschlöchern umgeben musst oder nicht?

00:08:15: Immer!

00:08:15: Ich habe irgendwas von mich entschieden.

00:08:17: ich mache's nicht mehr.

00:08:17: Ich

00:08:18: auch nicht.

00:08:19: Wo ich das Gedicht das letzte Woche bekommen habe oder vorletzte Woche... Da hab ich das durchgelesen.

00:08:24: Stimmt.

00:08:25: Haken dahinter mach' ich, mach', mach'.

00:08:29: Ich bin da ziemlich krass geworden auch in den letzten... Das ist aber auch gut.

00:08:33: Sag ich mal, zwei Jahre?

00:08:34: Ja.

00:08:35: Das fing irgendwie so mal am fünfundsechzigsten Geburtstag an.

00:08:37: Da hab' ich ja dann noch die schwere OP-Kaptur im Kniegelenk und da habe ich mich dann wirklich gefragt, einmal wem schenke ich meine Lebenszeit noch?

00:08:51: Für was wende ich meine Lebenszeit noch auf?

00:08:54: Und das war ein kompletter Turn around für mich.

00:08:57: Also da hab' ich ganz, ganz viel entschieden also auch mutig entschieden und einfach gemacht weil ich gesagt habe nein nicht mehr!

00:09:04: Nicht mehr, nicht mehr, so anstelle was will ich dann?

00:09:09: oder was will den Fokus legen?

00:09:10: genau Das große Prinzip ist halt das KBD am Prinzip am Ende nicht nur das zu sagen, dass man halt jeden Tag lebt so wie man es möchte und wie es intrinsisch circulant wird warum er wahrscheinlich auf dieser Welt ist wenn er es auch wirklich macht.

00:09:22: Und auch mit dem was ja völlig normal ist selbst wenn du jetzt mal diesen Geist dahin entwickelt hast deine eigene Seele das du sagst das möchte ich nicht mehr droht man ja trotzdem immer nicht mal hin und wieder zurückzufallen und sich wieder besinnen zu müssen weil das Leben als es ist und die Rahmenbedingungen so sind.

00:09:38: aber insgesamt kann ich diese Prinzip zu hundert Prozent nachvollziehen auch so oft es geht umzusetzen, weil das macht einfach keinen Sinn.

00:09:49: Haben auch ganz viele Menschen schon von mir dies selber glaube ich gar nicht wussten wie sie wirken einen richtig krassen Korb gekriegt wo der Boden und dann die Füße weggezogen wurde?

00:10:02: Weil der Dirk einfach gesagt ist sorry mit dem möchte ich kein Zeitfach bringen.

00:10:06: Ganz ehrlich sag mich böse!

00:10:07: Ich möchte Sie auch nicht erklären warum.

00:10:08: Ich möchte einfach nur... nicht.

00:10:12: Ist konsequent.

00:10:13: Ja, macht man sich nicht immer Freunde mit

00:10:15: Das ist so

00:10:16: Aber es ist ein schönes Gedicht.

00:10:18: Ich finde solche Gedichte immer noch schöner, wenn sie nicht so drauf hauen.

00:10:21: Also da gibt's jetzt einen leichten Wink mit dem Zaunfall.

00:10:23: So nachdem ich hab keinen Lust mehr mit ihnen zu sagen.

00:10:25: Noch schöner finde ich solche Gedikte und geschriebenen Worte, wenn das ohne die Nennung dessen ist.

00:10:32: Weißt du was ich meine?

00:10:33: Ja, aber die

00:10:34: Frage ist ob das möglich ist.

00:10:35: Auf

00:10:35: der anderen Seite braucht man auch gerade in solchen... Und das Gedicht geht noch weiter.

00:10:42: Ja komm!

00:10:44: Manchmal braucht es einfach die Kante.

00:10:45: Ja, glaube ich auch.

00:10:46: Hast du auch recht?

00:10:47: Soll ich weiter machen?

00:10:48: Ja, weiter!

00:10:49: Mich stören die Neider, die versuchen Fähigere in Verruf zu bringen um sich ihrer Positionen Talente und Erfolge zu bemächtigen.

00:11:00: Mich stören die Menschen, die keine Inhalte diskutieren sondern wenn es hochkommt die Überschriften.

00:11:07: meine Zeit ist so knapp um über Überschwriften zu diskutieren.

00:11:12: Ich suche nach dem Wesentlichen Denn meine Seele hat es eilig.

00:11:18: Ohne viele Süßigkeiten in der Schachtel!

00:11:22: Ich möchte mit Menschen leben, mit menschlichen Menschen die über ihre Irrtümer lachen können und sich nichts auf ihre Erfolge einbilden.

00:11:33: Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen und die nicht vor ihrer Verantwortung fliehen.

00:11:41: Die, die menschliche Würde verteidigen und die nur an der Seite von Wahrheit und Anstand gehen möchten.

00:11:49: Das ist es!

00:11:50: Wofür sich zu leben lohnt?

00:11:53: Ich finde ja diesen... das mein erster Gedanke zu dem zu der Eile war dass ich dachte mal warum muss man sich beeilen?

00:12:03: da sieht man ja manche Dinge.

00:12:05: dann habe ich aber gedacht völlig Also völlig eine Frage der Perspektive.

00:12:09: Eile braucht es ja auch, wenn man weiß dass man nicht unendlich Zeit hat.

00:12:14: Weil ohne Eile geht das ja nicht.

00:12:16: Das ist interessant weil ich hatte am Anfang sofort gedacht so der Kritiker in mir ist herausgekommen sofort

00:12:23: und die Eile hier habe ich sowohl für mich übersetzt meine Seele hat es eilig auch Entscheidungen zu treffen, Klarheit zu bekommen.

00:12:35: Mit wem möchte ich noch meine Zeit verbringen?

00:12:38: Wem möchte ich meine wertvolle Lebenszeit schenken?

00:12:41: Was das Wertvollste ist was ich zu verschenken und zu vergeben habe?

00:12:47: Eilig dahingehend zu sagen, ich möchte nicht mehr warten mit Entscheidungen.

00:12:52: Ich möchte Entscheidungen diesbezüglich nicht mehr aufschieben müssen und auch nicht wollen sondern ich möchte diese Entscheidung treffen wenn der Moment da ist sie zu treffen und dann auch den Mut zu haben so sagen nein Nicht mehr.

00:13:08: Was ich interessant finde ist, dass es in den vergangenen Jahren in der Zeit eine große Rolle spielt.

00:13:20: Viele übernehmen keine Verantwortung für ihr Handeln.

00:13:23: Viele fliehen davor, Verantwortung übernehmen zu wollen oder auch zu müssen.

00:13:30: Das ist auch super spannend.

00:13:31: Ja,

00:13:32: wir haben ja jetzt auch gerade von unserem Speakerverband der German Speaker Association eine Mastermind-Gruppe auf Mallorca.

00:13:40: Und darüber haben wir uns auch unterhalten, welche Verantwortung wir als Speaker tragen wenn wir auf die Bühne gehen oder wie jetzt hier ich mit meinem Podcast.

00:13:50: Ich trage da Verantwortung über das was ich sage, über das, was ich kommuniziere, über dass was ich verbreite.

00:13:57: zu Menschen spreche jetzt hier über diesen Kanal in den Episoden die wir hier aufzeichnen.

00:14:03: und diese Verantwortung der müssen wir uns stellen und der muss sich jeder stellen auch im Unternehmen.

00:14:10: Jede Führungskraft im Unternehmen trägt Verantwortung für die Menschen, die ihm letztendlich anvertraut sind sie führen zu dürfen.

00:14:20: Ich

00:14:20: würde es sogar auch gesellschaftlich noch sehen weil zum Beispiel gibt es ja im Moment Kräfte die offensichtlich nichts Gutes für unser Land wollen und es gibt Menschen die das nachplappern Obwohl Sie vielleicht keine Lust haben sich damit zu beschäftigen obwohl sie einfach so machen.

00:14:37: und diese Total in meinem eigenen Kopf, was ist es drin?

00:14:44: Ich versuche auch meine Familie zu vermitteln und ich finde es gut wenn es jeder macht.

00:14:48: Jedes gesagt Wort hat Gewicht.

00:14:52: Für jedes Wort musst du Verantwortung nehmen.

00:14:53: Du kannst nicht einen Satz sagen und dann sagen das meinte ich nicht so.

00:14:57: Das gibt es nicht.

00:14:59: Ein Satz ist ein Satz der ist gesagt und dafür muss ich Verantwortung wahrnehmen.

00:15:03: Ist

00:15:03: ja auch hier mit Wahrheit und Anstand toll.

00:15:08: Schönes Gedicht ausgesucht.

00:15:09: Dann geht er noch weiter.

00:15:11: Erzähl!

00:15:12: Was?

00:15:13: Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die sich darauf verstehen das Herz der Menschen zu berühren.

00:15:20: Menschen, die die harten Schläge des Lebens lehrten in sanften Berührungen der Seele zu wachsen.

00:15:28: Ja ich habe es eilig In der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

00:15:36: Ich versuche keine der Süßigkeiten, die mir noch bleiben zu verschwenden.

00:15:41: Ich bin mir sicher dass sie noch köstlicher sein werden als die, die ich bereits gegessen habe.

00:15:49: Mein Ziel ist es das Ende zufrieden zu erreichen in Frieden mit mir meinen lieben und meinem gewissen.

00:16:00: Wir haben zwei Leben Und das zweite beginnt wenn du erkennst dass du nur eines hast.

00:16:10: Aber der letzte Satz ist ja besonders

00:16:11: schön!

00:16:13: Der hat auch extrem Kraft, weil wir denken ja manchmal unser Leben ist irgendwo endlos.

00:16:21: dabei ist es endlich...

00:16:23: Ich finde wie er handeln als wir es endlos wäre.

00:16:27: Denken weiß ich gar nicht ob man denkt das man unendlich.

00:16:31: Ich glaube man handelt einfach als wenn es so wäre.

00:16:34: Ja

00:16:34: ich nehme das zurück mit dem Denken.

00:16:37: Das war so ein schwäbischer Spruch, mir denkt wasch.

00:16:41: Nein also...

00:16:42: Aber schön!

00:16:42: Sehr schön wirklich.

00:16:44: Sagt viel aus, bringt viel.

00:16:47: Wenn man das mal auf sich wirken lässt und mal sich seine Gedanken individuell für das eigene Leben dazu macht kann es einem schon auch Klarheit bringen.

00:16:57: Ja auch dahingehend finde ich wo akzeptiere ich Oberflächlichkeiten die Und wir spüren das doch in uns.

00:17:09: Wir spürent auch in uns, ob was passt oder ob es nicht

00:17:13: passt.

00:17:15: und ich habe auch von meinem besten Freund den Buch empfohlen bekommen.

00:17:20: Das heißt trennt euch!

00:17:25: Das kann man so auf ganz viel übertragen.

00:17:27: Es kann man auch aufs Business übertragen Entweder es passt... ...oder es passt nicht.

00:17:34: Wenn's nicht passt dann passt es nicht und dann wird es nie passen.

00:17:39: Und dann trennt

00:17:40: euch.".

00:17:42: Das ist so etwas, jetzt mal ganz außen vor von Beziehungen von Mann und Frau oder von Paarbeziehung, ob man Mann-Frau-Frauen... Sondern es geht darum sich generell zu fragen, passt denn diese Beziehung?

00:18:01: Diese Verbindung in der ich lebe?

00:18:04: In dem Job, in dem ich bin?

00:18:06: Ort in dem ich wohne, in dem egal welche Gegebenheit was mit Beziehung und meinem Wohlbefinden zu tun hat.

00:18:15: Mir die Frage zu stellen passt es oder passt das nicht?

00:18:20: Tut mir das noch gut oder tut's mir nicht mehr

00:18:23: gut?

00:18:24: Und dann zu sagen okay meine Seele hat es eilig zu entscheiden will ich das noch akzeptiere ich das doch oder nicht?

00:18:33: Aber da

00:18:33: ist keine frage es all das Das ist keine Frage.

00:18:35: Wir können es auch mit zwanzig eigentlich haben, wenn man schon so weit ist?

00:18:37: Ja, wenn wir schon soweit sind.

00:18:39: Wenn man nicht zu denen gehört, die trotz ihres Alters nicht greifend

00:18:46: sind und da

00:18:47: gehört natürlich verdammt viel Reflexion dazu oder gehört verdammт viel Mit sich arbeiten dazu nach v.a.

00:18:54: ehrlich mit sich zu sein.

00:18:58: Und was man halt sagen muss dort das eben mal kurz Oberflächlichkeit gesagt und es gibt ja auch diesen Begriff tief Tiefgang.

00:19:07: Ich finde bei solchen Sachen muss man ein bisschen aufpassen, weil die Gesellschaft und die Art zu leben sich so verändert hat.

00:19:16: Zum Beispiel gibt es glaube ich wächst gerade eine ganz junge Generation an, die sehr in Oberflächlichkeit lebt also gar nicht als negativen Begriff gemeint sondern das ist einfach das Leben.

00:19:29: Das Leben besteht aus kurzem Wischen Leben besteht aus, sich kurz mit etwas beschäftigen und es dann direkt wieder aus dem Kopf zu streichen.

00:19:37: Weil auch ganz viele Eindrücke auf einen einpressen.

00:19:40: Wenn man sich mit jedem intensiv beschäftigen würde, würde man verrückt werden weil das Leben einfach anders geworden ist durch die Dinge, die technisch sich getan haben.

00:19:49: Deswegen glaube ich müssen mir ein bisschen aufpassen dass wir nicht verwechseln Dass Oberflächlichkeit eine schlechte Sache ist.

00:19:56: Oberflächlichkeit kann trotzdem einem Impuls für Tiefgang später mal sein wenn wir es nicht negativ bewerten.

00:20:03: der Begriff Oberflächlichkeit.

00:20:06: Wird es ein bisschen klar, worauf ich hinaus will?

00:20:08: Also, ich will damit nur sagen... Ich glaube du könntest auch ein Mensch sein, der natürlich super Tiefgang hat und sehr selbstreflektiv ist und glaub' ich auch so ein bisschen den Begriff Oberpflichtigkeit als sehr negativ empfindet.

00:20:25: Und ich glaube, dass wir manchmal dann den Fehler machen, dass die Oberflächlichkeit in einer anderen Generation völlig anders wahrgenommen wird.

00:20:31: Dass wir unseren Maßstab von Oberflüchtigkeit dem drüber stülpen und unsere Bewertung darauf machen.

00:20:36: Da finde ich müssen wir aufpassen!

00:20:37: Ja Dirk da bin ich auch bei dir.

00:20:39: Da muss ich vielleicht sagen was ich unter Oberflächlichkeit verstehe.

00:20:44: Achso du

00:20:44: hast das eben gar nicht so gesagt?

00:20:45: Das wollte ich damit nicht sagen.

00:20:46: Ich wollte nur sagen mir war der Begriff aufgefallen.

00:20:48: Nein ich finde es gut weißt Du.

00:20:50: Auch hier klar... auch Kante zu zeigen.

00:20:54: Was bezeichne ich als oberflächlich?

00:20:57: Oberflächlich ist für mich, wenn jemand keine Präsenz hat für da wo er is', für das was er tut oder für den Mensch mit dem er zusammen iß'.

00:21:07: Also sprich einfach nicht in der Tiefe verstehen wollen um was geht es dem Menschen und was geht's da jetzt?

00:21:17: präsent zu sein weil Das Gegenüber spürt, dass ob ich präsent bin oder nicht.

00:21:23: Und das sind für mich dann oberflächliche Begegnungen.

00:21:26: Okay, verstehe.

00:21:27: Ja?

00:21:28: Ja,

00:21:28: okay!

00:21:29: Ja,

00:21:29: passt und da schreib' ich mit.

00:21:31: Und du schreib damit der Dirk.

00:21:32: Das war ein sehr schönes Gedicht, was Du hiermit gebracht hast und ich fand es auch mal eine sehr schöne Folge.

00:21:38: Kann ich Euch nur raten?

00:21:40: Lest es euch einmal durch in Ruhr an zu einem ruhigen Moment.

00:21:44: Versucht es mal auf Euer eigenes Leben zu adaptieren.

00:21:49: Denkt einfach mal drauf, warum?

00:21:50: Da gibt es keinen Richtig und kein Falsch.

00:21:52: Ja und wenn's euch gefallen hat... Wenn ihr denkt Mensch da war jetzt so richtig was drin für mich dann könnt ihr mir sehr gerne schreiben auch eine persönliche Nachricht an Kontakt.

00:22:11: Ich freue mich da über jede Zuschrift, beantworte auch das persönlich.

00:22:14: Es wird also nicht irgendjemand aus meinem Team machen.

00:22:18: Das mache ich dann persönlich und weil es... Weil ich es wichtig finde dass wir hier ja uns immer mal wieder Gedanken

00:22:31: machen.

00:22:32: Nicht oberflächlich begegnen!

00:22:35: Ja super, vielen Dank Dirk.

00:22:36: Danke für das du mich dazu ermundert hast, ermutigt hast auch das Gedicht jetzt hier reinzusprechen und zu teilen und ich danke hier an der Stelle nochmal ganz herzlich meinem lieben Freund Roland Bus dass er mir dieses Gedicht hier geschenkt hat.

00:22:55: Es gibt immer Menschen die bringen einem was ins Leben.

00:22:57: also finde ich absolut ja und das ist dann sowas Gut, dann würde ich sagen ...

00:23:05: Leute.

00:23:06: Gehen wir tiefgründig in die Woche?

00:23:08: Ja

00:23:08: und schöne Woche!

00:23:10: Tolle Woche bis zum Ende der Woche, nächste Woche kommt die nächste Woche Und dafür müssen wir nichts tun

00:23:15: Wenn wir es uns nur ein bisschen beeilen Denn das kommt nicht immer Die nächste Woche.

00:23:19: Ah doch, die kommt immer.

00:23:21: Nächste Woche kommt immer Super.

00:23:23: Also alles Gute.

00:23:25: Vielen vielen Dank und Tschüss Mutig entscheiden

00:23:29: und machen.

00:23:30: Der Podcast von Wolfgang Walter

00:23:31: Wulle

00:23:32: Im Gespräch mit Gästen als eingespieltes

00:23:35: Duo oder allein.

00:23:37: Drei Formate, ein Fokus!

00:23:40: So ja

00:23:41: ich glaube das war's auf den Punkt.

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