Was will ich – und was nicht? Warum ein ehrliches Nein dein Leben verändern kann

Shownotes

Wie oft sagen wir Ja, obwohl wir eigentlich Nein meinen? Wolfgang Walter Wulle und Dirk Hildebrand sprechen über Grenzen, Selbstachtung und die Entscheidung, wem und was wir unsere Lebenszeit schenken. Anhand persönlicher Erfahrungen geht es um Menschen, die uns Energie rauben, um Automatismen im Alltag und darum, warum ein klares Nein manchmal der wichtigste Schritt zu mehr innerer Freiheit ist. Eine ehrliche, direkte und zugleich motivierende Episode über bewusste Entscheidungen im Leben.

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00:00:00: Mutig entscheiden und machen, der Podcast von Wolfgang Walter Wulle im Gespräch mit Gästen als eingespieltes Duo oder allein.

00:00:09: Drei Formate ein Fokus!

00:00:10: Und immer... ...Worte

00:00:12: stark!

00:00:13: Los geht's!

00:00:16: Wolfgang hat mich gebeten mal die Montags-Morgensbegrüßung zu machen, was ich natürlich sehr gerne übernehme.

00:00:21: Ich werde es wahrscheinlich nicht so gut hinkriegen wie der Wolfgang, aber ich versuche erst trotzdem mal los.

00:00:28: Herzlich willkommen, liebe Hörerinnen und Hörern zu diesem wunderschönen Montagmorgen.

00:00:32: Es ist zumindest für uns fünf Uhr dreißig.

00:00:34: Ich hoffe für euch es ist vielleicht auch fünf Uhr dreizig.

00:00:37: Es isst vielleicht aber auch ein ganz anderer Tag spielt keine Rolle.

00:00:40: wir wünschen euch auf jeden Fall für die Woche die noch vor euch steht für die letzten Tage egal wie lange das war immer ist sehr viel Erfolg sehr viel Spaß sehr viel Liebe sehr viel Energie und ja Mut Entscheidungen zu treffen.

00:00:53: und genau darum soll es heute in dieser Folge gehen ein bisschen.

00:00:58: Ich bin inspiriert worden von einem Satz den ich gehört habe, von zwei Personen aus komplett unterschiedlichen.

00:01:05: die kennen sich nicht, ich kannte beide vorher nicht und ihr habt aber beides gleich gesagt bist du interessiert?

00:01:14: Ja ich bin auch da

00:01:17: Erst mal hier gefragt, wo du interessiert bist.

00:01:19: Kann ich noch sagen, dass du mich einfach nur anguckst und sehr sagst was habe ich heute Morgen so frische gegessen?

00:01:22: War das wohl

00:01:23: alles gut?

00:01:23: Ja es ist mir wieder unscriptet.

00:01:25: Ja sowieso Ich habe von zwei unterschiedlichen... Eigentlich, oh jetzt fällt man gerade auf weil wir ja eine Folge mit dem Gedicht

00:01:32: hatten

00:01:34: Von dem weißt du noch wie er hieß?

00:01:36: Ricardo Gundim

00:01:38: Das hatten wir.

00:01:38: da kann ich euch auch noch empfehlen diese Episode mal zu hören.

00:01:40: Sehr spannende Episode Da kam das auch vor.

00:01:42: Es geht am Ende darum, dass wir nur eine begrenzte Lebenszeit haben Und jetzt müsste man eigentlich ein Piep einfügen.

00:01:48: Verzeiht mir die Ausdrucksweise, dass man im Leben keine Zeit für Arste hat.

00:01:54: Piep zu spät?

00:01:55: Nicht schlimm!

00:01:56: Egal... Aber ich finde das ist sehr interessant weil es klingt erstmal sehr vom Wort händig so schön.

00:02:04: aber es beschreibt etwas was ich sehr wichtig finde und das ist eine Entscheidung also eine Lebensentscheidung sich nicht mit Menschen zu umgeben die piep sind.

00:02:13: die meiner Ansicht nach piep sind, ist natürlich eine Bewertung.

00:02:15: Ich weiß aber es egal da lebe ich jetzt mal gerade mit weil meine Lebenszeit mir zu wichtig ist.

00:02:20: und in dem Zusammenhang gibt es halt zwangsläufig die Überschrift dieser Episode.

00:02:25: Die Frage was mache ich?

00:02:26: Was mache ich nicht?

00:02:28: Ja ich habe jetzt zwei Minuten sechzehn gecoacht.

00:02:30: du hast zwischendurch auch etwas gesagt

00:02:31: Stimmt!

00:02:34: Ich hab mich geguckt noch.

00:02:34: ich habe auf den Pegel geschaut

00:02:36: Den Pegel?

00:02:37: Auf dein Pegel...

00:02:38: Ich habe gestern nichts getrunken.

00:02:41: Hast Du das denn?

00:02:42: lautsteigende

00:02:43: Töne?

00:02:43: Nein den lautsteige Pegel.

00:02:44: Also was mache ich, was mache nicht?

00:02:47: Ja.

00:02:47: Das ist eine finde ich eine sehr entscheidende Frage.

00:02:50: Ich nenne die auch ein Beispiel.

00:02:52: Ja und jeder kann das selber für sich entscheiden, was er macht und was nicht.

00:02:55: Das is mal die erste Diskussion, die wir hier aufmachen können.

00:02:58: Kann man das wirklich selber entscheiden?

00:03:00: Ja glaub schon!

00:03:02: Ich nenn dir mal ein Beispiel.

00:03:03: vielleicht geht es in dieser Folge auch ein bisschen mehr um mich und ich habe einen höheren Räderanteil, ist vielleicht auch mal ganz schön.

00:03:07: Ist zwar dein Podcast aber ich rede viel.

00:03:09: Du guckst noch, du dich da auch einbringst.

00:03:15: Folgen, wo ich dachte ist es jetzt eigentlich noch mal

00:03:21: eine Radio-Vergangenheit.

00:03:23: Eine Radio- Vergangenheit.

00:03:24: mit bei Radiosendern habe ich gearbeitet und hatte einen Kollegium aus natürlich auch Radiojournalistinnen und Radiotournalisten.

00:03:31: Wir Radioleute sind ein bisschen diven kann man sagen.

00:03:33: also wir stehen ja dann ein bisschen in der Öffentlichkeit zwar nur mit unserer Stimme man kennt unser Gesicht meist nicht Und ich hatte eine Erfahrung die genau in die Richtung ging wo ich für mich für mein Leben beschlossen hab.

00:03:44: dafür habe ich keine Zeit Und das war ein Kollege, bei dem ich schon die ganze Zeit gemerkt habe, obwohl wir eigentlich ein ganz gutes Verhältnis hatten miteinander.

00:03:54: Habe ich die ganze Richtung gehört.

00:03:55: irgendwas stimmt da nicht?

00:03:57: Ja irgendwie war es so'n Bauchgefühl.

00:03:58: aber was war eigentlich immer nett?

00:04:00: Auch die Ehefrauen waren miteinander und alles passte super gut.

00:04:05: Aber irgendwas stimmte dann nicht.

00:04:06: Es hatte sich denn im Laufe der Zeit immer mehr und mehr herausgestellt dass dieser Mensch über mich nicht so gut redet wenn ich nicht dabei bin.

00:04:12: Also im Grunde eigentlich, dass das alles ein bisschen aufgesetzt war was er da so gemacht hat.

00:04:17: Und in dem Moment habe ich den Entschluss gefasst als ich irgendwann mal Punkt Tag X erreicht hatte zu sagen für leider... Für denjenigen ob ich ihn nun als Piep bezeichnen würde oder nicht, weiß ich nicht Aber für den möchte ich meine Lebenszeit nicht geben Obwohl es gar nicht so einfach war weil natürlich noch mehr dran hingen.

00:04:35: aber Ich hab mich entschlossen ihn zur Rede zu stellen Aber nicht groß mit ihm zu diskutieren, sondern ihm einfach nur zu sagen, Herr Mal.

00:04:42: Das kann ich dir leider nicht verzeihen was du da jetzt gemacht hast.

00:04:45: Da brauchen wir gar nicht großartig reden.

00:04:47: aber für dich habe ich keine Zeit

00:04:49: mehr und

00:04:52: seitdem war auch nix.

00:04:59: Siehst ihr?

00:04:59: Gehen doch!

00:05:00: Gehen ne?

00:05:01: Geh'n doch!

00:05:02: Meinst Du gebt mir besser jetzt ohne ihn?

00:05:07: Das kannst Du nur beurteilen, was glaubst

00:05:08: Du?

00:05:09: Ja...

00:05:09: Was spürste?

00:05:10: Hundertprozent,

00:05:11: hundertprozent.

00:05:12: Keine Zweifel, keine Zweifeln

00:05:15: Und genau darum geht es doch.

00:05:17: Genau darum geht's doch zu schauen, was tut mir gut und was tut mich nicht gut?

00:05:21: Was mache ich?

00:05:21: Was mach' ich nicht?

00:05:23: Was tut

00:05:23: me gut?

00:05:25: Ein Bewusstsein dafür zu entwickeln ist ein sehr großer Hebel

00:05:28: in dein Leben.

00:05:29: Ja und auch eine große Aufgabe!

00:05:32: Weil du hast mir ja so... In der Anmoderation hast du mir ja auch mitgeteilt dass es ja auch darum geht kann ich überhaupt ...entscheiden in allen Lebenslagen.

00:05:52: Will ich oder will nicht?

00:05:53: Oder wo sage ich nein, kann ich denn überhaupt überall Nein

00:05:56: sagen?".

00:05:57: Und da habe ich ja schon ganz provokativ die Tese eingehauen... Ja!

00:06:04: Ich kann grundsätzlich überall Nein-Sagen.

00:06:07: Ich muss nur die Verantwortung für das Nein übernehmen.

00:06:10: Nein- Sagen kann ich überall.

00:06:13: Es ist meine Entscheidung, weil es geht um meine Lebenszeit.

00:06:16: Es geht um mein Engagement und da kann ich sagen ja oder nein.

00:06:23: Was ich eben wieder auch erlebt habe, ist dass Menschen dann Nein sagen aber nicht bereit waren die Konsequenzen dafür zu übernehmen.

00:06:29: Die Verantwortung für das Nein.

00:06:31: Und dann die Kesequencen zutragen und dann sie sagen naja wenn ich das gewusst hätte... Also dann hätte ich's ja doch gemacht!

00:06:39: Das muss ich mir vorher überlegen

00:06:41: Und mich finde auch oftmals tritt die Konsequenz vielleicht sogar gar nicht ein.

00:06:46: Es gibt ja dieses Beispiel, das ich auch schon mal in einer Folge erzählt habe von dieser Frau, die in der Pizzeria da die ganze Zeit gearbeitet hat und dann der Mann wohl offenbar gesagt hat selber Schuld und so, die hätte ja die Möglichkeit was mache ich?

00:06:56: Was mache ich nicht?

00:06:56: Die könnte ja nein sagen!

00:06:58: Aber sie müsste denn auch mit der möglichen Konsequentz leben dass es für ihren beruflichen Werdegang, für den beruflichen Erfolg zumindest einmal eine Veränderung hat.

00:07:05: aber eventuell ist die befürchtete Veränderungen gar nicht die, die die Realität dann eintritt.

00:07:11: Ja, stimme ich den hundert Prozent zu.

00:07:13: Und genau das ist ja unser Gehirnkino dieser Regisseur da oben der Dramaturg, den wir da in uns tragen.

00:07:23: Der baut natürlich dann solche Filme und die laufen auch tatsächlich ab.

00:07:28: also die laufen schneller.

00:07:29: aber wie wir denken können Weil das sind ja emotionale Komponenten, die da dann zusammengebaut werden als womögliche Konsequenz.

00:07:39: Und je intensiver es ist beziehungsweise je gravierender natürlich die Herausforderung der Situation.

00:07:46: wo ich jetzt nein gesagt habe ist können unter Umständen auch die Konsequenten sein.

00:07:55: Was ich aber auch krass finde ist... Ich glaube das ist so eine kleine Sucht.

00:08:00: Ich glaube, wenn du einmal in deinem Leben wo du eigentlich nein sagen wolltest nicht nein gesagt hast dann wirst du das häufiger im leben noch so durchziehen und es wird dir immer wieder schaden neu aufs neue Schaden.

00:08:10: Ja jetzt könnte ich ja weder mit meinem Nebelgeister-Test kommen weil genau da läuft es ja rein also dort ihr genau schneller bessere Ergebnisse also das wissen ja die Hörerinnen und Hörern bei mir geht zum schneller besseren Ergebnisse und diese Ursprung Für schneller bessere Ergebnisse liegt einfach nun mal in unseren inneren Antreiber und in diesem dominanten Nebelgeist.

00:08:33: Und das ist einfach der angepasste, und der angepaste das kommt aus der Kindheit überwiegend.

00:08:39: So wenn ich da angepasst bin, der angepisste hat eine große Herausforderung die es nein sagen zu können An angepasster steckt er schon drin.

00:08:50: der angepasste die angepasst in dem nebel geist oder der antreiber dazu heißt sei gefällig mach es allen recht so na super da steckte das des.

00:09:03: sag bloß nie nein

00:09:04: drinnen.

00:09:06: aber du müsstest mir nochmal erklären oder darauf eingehen wegen dieser ja ich habe jetzt als such bezeichnet dass man das dann immer wieder macht

00:09:16: Hormoniesucht.

00:09:17: Ja, genau!

00:09:18: Also dass man immer wieder ja sagt und also in meinen Augen wird der Ausweg ja immer schwieriger.

00:09:24: bei jedem mal wo ich ja sage statt nein es wird er immer immer heftiger da den Hebel umzulegen oder?

00:09:32: Automatismen entstehen ja aus dem, wenn wir etwas immer wieder wiederholen.

00:09:36: Immer wieder wieder holen immer wieder Wiederholen dann wird er daraus der automatismus und dann verfestigt sich das.

00:09:42: Dann ist es auch des dramatischen an ist ja oft dass wir es gar nicht mehr selber merken.

00:09:48: Ja

00:09:49: weil es tut uns hier gut und das gehören.

00:09:53: Ich wiederhole mich vielleicht wenn ihr's schon mal gehört habt aber ich würde gerne an der stelle jetzt einfach noch mal sagen in gehörn hat ja drei Reaktionen, wenn eine Informationsreize im Gehirn ankommt.

00:10:06: Dann finden drei Fragen die beantwortet werden statt erstens schadets mir.

00:10:14: zweitens liegt was drin für mich ein Gewinn und drittens kenne ich einen Automatismus den nicht anwenden könnte der immer funktioniert hat um Schaden zu vermeiden oder um das etwas gut klappt oder dass ich Energie spare, weil es ja Energie sparen muss.

00:10:32: So und wenn jetzt dann bekannter Automatismus da ist nämlich Ja sagen?

00:10:37: Dann sage ich ja obwohl ich innerlich nein meine.

00:10:41: Bleiben wir bei der Frau dem Restaurant sitzt die er dann offenbar zu ihrem Vorgesetzten gesagt hat ja ich übernehme diese sechzehn Stunden und mache das jetzt ein bisschen die Puppen obwohl sie selber nicht zufrieden damit ist.

00:10:49: das haben man ja gehört.

00:10:51: Die Frage wäre ja wenn der Mann der offenbar ist jetzt alles nur Also Fiktion, aber beschreibt es trotzdem sehr gut.

00:10:57: Weil ich ja nicht wirklich weiß was der Mann am Telefon gesagt habe Aber er hat ja wohl sowas gesagt wie selber Schuld.

00:11:01: Wir nehmen mal an Der Mann hätte ihr Versucht in Ruhe zu erklären So nach dem Motto Ich bin jetzt der Mann und du bist jetzt die Frau Und du heißt jetzt Lisbeth?

00:11:15: Und ich als Mann hätte einfühlsam gesagt Lisbett Du bist jetzt vier Stunden in diesem Italiener und dein Sohn spielt draußen.

00:11:21: Kannst du mir eingefallen?

00:11:22: du leg bitte eine Minute jetzt dein Laptop weg und hör mir eine Minute zu.

00:11:26: Du bist nicht schuld an irgendetwas, aber ich möchte dir noch mal sagen die Möglichkeit Nein zu deinem Chef zu sagen dass du das heute nicht fertig machst.

00:11:36: Die gibt es.

00:11:37: in deinem Kopf ist die gerade vielleicht nicht da Aber diese Möglichkeit gibt es und diese Möglichkeit wird etwas verändern Weil ich glaube dass du selber auch nichts zufrieden damit bist Und du hast die Möglichkeit nein zu sagen und lass uns doch gemeinsam die Konsequenz die das hat ertragen.

00:11:55: Vielleicht hätte sie dann nicht gesagt, dass das nicht so einfach ist.

00:12:00: Einfach selbst schuld Verstehst

00:12:06: du?

00:12:06: Ja

00:12:08: Also geht es auch darum, dass wenn jemand in diesem Automatismus ist mit dem Gehirn und den Dingen, die da sind Und ich im Umfeld zum Beispiel eine Beziehung führe Bei denen scheint es ja eher nicht so kommunikativ miteinander zu gehen weil er einfach gesagt hat Selbstschuld also bei ihm ist wahrscheinlich auch schon Brass bei ihr sowieso weil er sich nicht gehört fühlt und sie auch nicht merkt, dass ihr in ihrem Automationen ist.

00:12:31: Und was ich ja immer als Außenstehender am wichtigsten im Fokus sehen würde – auch für die beiden aber auch für mich als Außensehn – ist eben das Kind, das in diesem Konstrukt mitläuft und seine Mama in den zwei Stunden nicht hat weil sie arbeitet, weil sie im Beruf ja gesagt hat, obwohl sie es gar nicht wollte.

00:12:52: so mal zusammengefasst, was daraus werden kann aus einer Nummer Ich glaube, dass diese Situation genau so war wie ich sie gerade beschreibe.

00:13:01: Ist zwar jetzt mir fehlen ein paar Informationen ob es wirklich so war aber es fühlte sich für mich genauso an.

00:13:06: Wo... wo hätte Sie was tun können?

00:13:11: Wo würde es andere... Nein verdiefendere Frage!

00:13:17: Wo wäre wohl eine Möglichkeit gewesen die erste Möglichkeit gewesen?

00:13:24: Also vielleicht die erste Möglichkeit weiß ich nicht, an welcher Stelle es war.

00:13:28: Aber ich habe in dem Moment wirklich ganz kurz darüber nachgedacht weil ich eher fertig war zu ihr rüberzugehen und ihr zu sagen Ich weiss dass du nicht schuld bist das du jetzt sitzend arbeitest aber Du hast die Wahl und einfach zu gehen.

00:13:43: Das ich hatte es kurz im Kopf das zu machen Weil ich glaube die wäre total sauer auf mich gewesen.

00:13:48: aber Vielleicht hätte ich einen Impuls gebracht über den sie nach gedacht hätte Weil ich dachte, das übergreffe ich.

00:13:56: Ja, wäre es schon ein

00:13:58: bisschen gewesen.

00:14:00: Aber

00:14:01: du hättest ja sagen können... Ich

00:14:05: hätte vorher fragen können ob ich hier was sagen

00:14:06: darf?

00:14:06: Genau!

00:14:07: Ob sie das hören möchte.

00:14:10: Also das heißt...

00:14:11: Es bleibt in Restaurants zwangsläufig nicht aus dass man auch mal Wortfetzen vom Nebentisch mitkriegt und wenn Sie wollen dann hätte ich da einen Impuls für Sie.

00:14:22: Wollen Sie denn hören?

00:14:24: Ja, und wenn sie dann ja gesagt hätte, wäre ich nicht übergriffig gewesen.

00:14:26: Aber was ich damit sagen würde?

00:14:27: Wenn Sie ihn eingesagt hätten, ist er immer nur sagen könne, ich sag es ihnen trotzdem

00:14:31: nicht.

00:14:33: Nein das ist natürlich nicht...

00:14:35: Moment moment!

00:14:36: Es geht ums... Ich sage also... Übergriffig ist übergriffisch keine Frage ne?

00:14:41: Also Übergriffigkeit, es geht gar nicht.

00:14:43: aber wir haben hier eine kleine Problematik das Kind.

00:14:49: Das was sie tut, tut dem Kind nicht gut dass es unbestritten

00:14:52: Was sie tut im Kind nicht gut.

00:14:54: Und damit, wenn man dann die Übergriffigkeit machen würde mit der Motivation für das Kind eventuell eine schönere Situation entstehen zu lassen könnte man drüber nachdenken ob man in dem Moment leicht übergriffig ist so wie du jetzt gerade beschreibst.

00:15:07: ich sag's ihnen trotzdem und dann sagt man es also das ist auch so ein Zweifelsfall wobei natürlich die Übergriffigkeit schon erst mal ganz oben steht wo er nämlich mir das Recht mich da jetzt einzumischen und ich kann mich ja nicht auf der ganzen Welt einmischen.

00:15:17: Aber was ich damit sagen will, zurück zum Fokus.

00:15:20: Was mache ich und was mache ich nicht?

00:15:23: Diese Frau definitiv verloren sich die Frage zu stellen ob sie es wirklich machen will.

00:15:28: Die macht automatisch.

00:15:29: Macht ihr das alles?

00:15:31: Und wir machen das in unserem Leben ja auch manchmal.

00:15:33: Dass wir einfach Ja sagen obwohl vielleicht manchmal Nein besser werden.

00:15:36: Du wärm alle unsere Automatismen.

00:15:39: Ja aber sich darüber Gedanken machen wann hast du das letzte Mal Ja gesagt obwohl du Nein gedacht hast?

00:15:49: Ich bin da ja sehr konsequent.

00:15:51: Ich glaube, du machst ja auch nicht großgedankt ob das falsch ist was du da in der Entscheidung getroffen hast sondern du lebst damit.

00:15:56: Da bin ich genauso!

00:15:57: Ich

00:15:57: habe mein Wertesystem und immer ein Wertessystem dass sehr stark verankert ist und sehr sehr orientierend ist für mich Und natürlich auch Menschenwürde Werte die mir wichtig sind also auch ethische Werte Die ja auch mit meinem Wertes system natürlich zusammenhängen oder ein Teil davon sind.

00:16:23: Und für mich gibt es da

00:16:27: nicht lang...

00:16:29: Ich habe irgendwann mal aufgehört abzuwägen, ist das Nein jetzt gut?

00:16:35: Oder ist das nein jetzt nicht gut für mich?

00:16:39: Nein!

00:16:41: Wenn's Nein ist, ist es Nein.

00:16:44: und dann sage ich kein Ja sondern wenn ich mir nicht schlüssig bin, dann sage Spannend.

00:16:54: Ich kann da jetzt gerade weder ja noch nein sagen, ich muss da mal ein Moment drüber nachdenken.

00:17:00: Ich muss das grad mal verklagen und solieren mit mir selber.

00:17:03: Ich brauche da mal Klarheit für mich weil ich kann erst dann eine Orient... weißt du Ja oder Nein?

00:17:09: gibt die Orientierung?

00:17:11: Und ohne Klarheit keine Orientierung.

00:17:14: also kann ich auch keine Orientierungen geben oder einen Ja- oder Nein geben wenn ich es für mich noch nicht eingeordnet habe

00:17:22: Verstehe.

00:17:25: Darf ich eine letzte Frage noch in dieser Podcaste wie so, die dir stellen?

00:17:28: Wäre es mich interessiert?

00:17:29: Nö.

00:17:37: Ja logisch.

00:17:38: So mit rhetorischen Fragen und Wolfgang ist das so ne Sache.

00:17:42: I love it!

00:17:44: Meine Frage an dich, dass Beispielen mit dem Radio-Typen den ich dann einmal gesagt habe und ihm keine Chance mehr gegeben hab... Wie fühlte sich das für dich an?

00:17:52: Was war dein erster Impuls?

00:17:53: War dein erstem Impuls dir gut so oder war dein erstes Impuls?

00:17:55: ah, die ihr kätzlichen nicht nochmal versuchen können.

00:17:59: Also

00:17:59: wie ich das verstanden habe, hast du es ja mehrfach versucht und es ging nicht.

00:18:04: Und dann hast du irgendwann gesagt so jetzt ist Schluss mit lustig Ja Es tut mir nicht mehr gut und weil's mir nicht guttut möchte ich meine Lebensseite für mich hergeben Zack entschiligen

00:18:13: Weil es natürlich eine Entscheidung ist Du musst ab irgendeinem Punkt der Rigoros sein Sonst macht's keinen Sinn.

00:18:18: Eine aufgeweichtete schwammige Nummer ist schwierig

00:18:20: Vielleicht ja Rigoross oder Konsequent

00:18:24: Ja.

00:18:24: also ein konsequentes Nein ist einfach ein klares Nein.

00:18:32: Ein klares Nein?

00:18:33: Man kann ja auch darüber diskutieren, ob man zu einem späteren Zeitpunkt noch mal nachdenkt es wieder aufzuweichen wenn man das Gefühl hat dass sich etwas im positiven Sinne gewandelt hat.

00:18:41: Dann hättest du sagen können für den Moment mal nein ich möchte gern für den moment mal keinen Kontakt.

00:18:45: Mein Energie hat sofort gesagt komplett nein Ich will das alles gar

00:18:48: nicht.

00:18:48: Also dann warst doch ein gutes komplettes klares orientierendes Nein.

00:18:54: Gut Weil es ist ja auch fair weißt Du Es is ja auch Fair.

00:18:58: Er weiß ja auch, woran er ist.

00:19:00: Das gibt ihm hier auch die Orientierung.

00:19:02: Naja

00:19:03: das sonst noch umgegangen selber.

00:19:04: Bei ihm bei uns, bei mir... Alles doch!

00:19:08: Aber lustig dass mich diese Sache obwohl sie schon Jahre her ist hin und wieder nochmal beschäftigt und jetzt in dieser Podcast Episode in den Kopf gekommen

00:19:14: ist.

00:19:16: Ich glaube eher im positiven Sinne weil ich sehr stolz darauf bin, offensichtlich nicht gut getan habe, sehr gut beenden kann auch wirklich ohne dass ich darum eier.

00:19:30: Meist du?

00:19:31: Ich achte sehr wenig in meinem Umfeld hab.

00:19:34: Eigentlich auch seit dieser Situation.

00:19:35: Ich achten sehr darauf wenige im Umfeld habe und ob mir derjenige gut tut oder nicht.

00:19:39: Ja das ist sowieso wichtig weil wir uns mit scheiß Energien umgeben.

00:19:45: sorry für das Wort Scheiß aber es ist ja so.

00:19:48: wenn Dann hat es Einfluss auf uns, weil wir sind eine energetische Wesen

00:19:58: und

00:19:59: diese negative Energie die schwappt über.

00:20:01: Ja, das ist ein Punkt gewesen wo ich das verstanden habe auch wirklich intrinsisch und deswegen bin ich da sehr happy.

00:20:08: Schön

00:20:08: also gut können wir das jetzt nochmal hier behandeln Vielleicht für euch vor dieser Woche?

00:20:14: schaut mal hin Wo wäre ein klares Nein vielleicht besser gewesen, wie so ein halbweiches Jahr das eigentliche

00:20:23: Nein ist?

00:20:24: Wollen wir nicht lieber in die Zukunft gehen?

00:20:26: oder meinst du man muss sich das erst bewusst machen aus der Vergangenheit um es dann in der Zukunft zu treffen.

00:20:30: Weil ich finde es viel schöner wenn mir sagen würden achtet mal die nächsten Tage darauf ob es eine Situation gibt in der ihr eigentlich gerne Nein sagen würdet und probiert's einfach

00:20:37: mal raus.

00:20:37: Also ich habe denn im Puls grad von dir gehört, wünsche euch ne schöne Woche kommt gut an mit euren Nines und habt noch eine gute Restwoche.

00:20:49: So nämlich!

00:20:50: Danke lieber Wolfgang, es hat mir wieder sehr viel Freude mit dir gemacht.

00:20:53: Mir auch lieber Deck.

00:20:54: Bis

00:20:54: dann

00:20:54: bis zum nächsten Mal.

00:20:55: Tschüss!

00:20:58: Mutig entscheiden und machen.

00:21:00: der Podcast von Wolfgang Walter Wulle im Gespräch mit Gästen als eingespieltes Duo oder allein?

00:21:07: Drei Formate ein Fokus.

00:21:11: Ja ich glaube das war's auf den Punkt.

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