Zwischen Verhörraum und Gourmetherd – Wie man Wahrheit findet und das Leben genießt
Shownotes
Was haben Schwerverbrecher, Spitzenküchen und mutige Entscheidungen gemeinsam? Mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. In dieser außergewöhnlichen Episode von Mutig Entscheiden und Machen spricht Wolfgang Walter Wulle mit einem Mann, der sich jeder Schublade entzieht: Roland Buß. Der ehemalige Kriminalhauptkommissar hat über Jahrzehnte in der Schwerkriminalität ermittelt, Täter vernommen und gelernt, hinter Fassaden, Aussagen und Motive zu blicken. Doch seine Geschichte endet nicht im Verhörraum. Roland ist zugleich leidenschaftlicher Koch, Weinkenner, Verleger, Autor, Keynote-Speaker und Gastgeber mit Herz. Im Gespräch erzählt er, warum Empathie oft der Schlüssel zur Wahrheit ist, wie eine ungewöhnliche Vernehmungsmethode entstand und weshalb das Verstehen eines Menschen wichtiger sein kann als das bloße Urteilen über sein Handeln. Außerdem nimmt er uns mit auf eine ganz besondere Reise: die Geschichte seines legendären Molteni-Herdes – eines kulinarischen Kunstwerks, das ihn über viele Jahre begleitet hat und heute Menschen zusammenbringt, um gemeinsam zu kochen, zu erzählen und echte Begegnungen zu erleben.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Mutig entscheiden und machen, der Podcast von Wolfgang Walter Wulle im Gespräch mit Gästen
00:00:06: als eingespieltes Duo
00:00:08: oder allein.
00:00:09: Drei Formate ein Fokus!
00:00:10: Und immer... ...Worte stark!
00:00:13: Los geht's!
00:00:14: Ja guten Morgen.
00:00:16: es ist wieder Montagmorgen, fünf Uhr dreißig bei mutig entscheiden & machen und ich freue mich total dass ihr weder zugeschaltet seid um euch die nächste Folge anzuhören.
00:00:28: Und heute sage ich euch schon jetzt, Heute wird
00:00:31: es spannend!
00:00:33: Wir
00:00:33: tauchen heute ein und zwar in die Schwerkriminalität.
00:00:38: Heute habe ich einen Gast bei mir, bei dem man sich schon beim Lesen der Kurzbeschreibung fragt ob ein einziges Leben dafür eigentlich
00:00:47: ausreicht.
00:00:49: Roland Buss ist Kriminalhauptkommissar AD und in seiner Dienstzeit war er ein außergewöhnlicher Experte für Schwerkriminalität, Vernehmung, Kommunikation und Menschenkenntnis.
00:01:05: Und gleichzeitig jemand, der sich nicht in eine einzige Schublade stecken lässt – und vermutlich würde er jede Schublada ohnehin zuerst mal auf Spuren untersuchen!
00:01:17: Nein, Roland ist Generalist, er ist Multipassionist, Autodidakt, Verleger, Schreiber, Keynote-Speaker... Gourmet, Weinkenner für außergewöhnliche Weine, Gastronom und leidenschaftlicher Koch.
00:01:34: Also ein Mensch der nicht nur weiß wie man schwer verbrechen aufklärt sondern offenbar auch wie man einen sehr guten Abend gestaltet.
00:01:45: was mich an Roland besonders interessiert ist genau diese Verbindung Auf der einen Seite die harte Realität kriminalistischer Arbeit Die Begegnung mit Tädern Opfern Motiven, Lügen, Wahrheit und den oft sehr feinen Spuren menschlichen Verhaltens.
00:02:04: Und auf der anderen Seite ein Mensch, der mit Genuss Sprache, Bühne, Kulinarik- und Unternehmergeist unterwegs ist.
00:02:14: In seiner Arbeit als Kinotspeaker geht es um Kommunikation, um Führung, um Entscheidungskraft und um die Frage wie wir Menschen wirklich verstehen können nicht theoretisch, sondern dort wo Worte verhalten und innere Motive manchmal weit auseinander liegen.
00:02:36: Und damit passt Roland Bus wunderbar in diesen Podcasts denn bei Moodig entscheiden und machen geht es genau darum, genauer hinzuschauen klarer zu denken, modiger zu handeln und manchmal auch zu erkennen dass das Entscheidende nicht auf den ersten Blick sichtbar ist.
00:02:57: Lieber Roland, ich freue mich sehr dass du heute bei mir zu Gast bist.
00:03:02: Herzlich willkommen beim Mutig-Entscheiden und Machen!
00:03:06: Lieber Wolfgang, man sagt oft nie so eine schöne Anmoderation gehört.
00:03:12: Gut dass es ein Podcast ist und ein bisschen rot gewohnt.
00:03:16: Herr Roland du bist auch ein außergewöhnlicher Mensch und wir kennen uns ja schon ein paar Jahre und ich erinnere mich noch genau in unser erstes Kennenlernen.
00:03:23: da waren wir bei der GSA also für die Hörerinnen und Hörern.
00:03:27: das ist die German Speak Association Das ist der Verband für professionelle Redner und Rednerinnen Und da saßen wir bei der Mitgliederversammlung, sahen wir nebeneinander.
00:03:39: Wir kannten uns vorher nicht und ich habe ihn so angeguckt in Roland und ihr seht es ja auch am Coverbild und dann hab' ich zu ihm gesagt also bist du Speaker?
00:03:47: Was machst Du denn sonst?
00:03:50: Also irgendwie wenn ich sich so sehe, denke ich an den Tatortkommissar nämlich Anzhimanski und dann sagt er Ja!
00:03:57: Ich bin tatsächlich Kriminal-Hauptkommissa.
00:04:00: Das war unsere erste Begegnung Roland,
00:04:02: gell?!
00:04:04: Wir müssen mal gemeinsam uns erinnern, ob das jetzt fünf, sechs oder sieben Jahre her ist.
00:04:08: Aber keine Rolle.
00:04:09: Damals war ich noch eben im aktiven Dienst und die Frage hundertprozentig bejahen.
00:04:17: Und heute ist es so.
00:04:18: also seit dem achtundzwanzigsten zwei und zweitausenddreinzwanziger bin nicht immer noch Kriminalhauptkommissar darf aber dazu Und sollte dazu erwähnen, A.B heißt für Außerdienst?
00:04:30: Ja,
00:04:31: weißt du wenn man dich so beschreibt Roland, dann reichen der klassische Berufsbezeichnungen kaum aus.
00:04:38: Also Kriminalhauptkommissar, Gastronomverläger, Kinotsberger Schreiber, Gourmet, Weinkenner und Koch aus Passion.
00:04:47: also das ist ja Wahnsinn!
00:04:49: Und mich interessiert natürlich auch aus meiner Arbeit als Potenzialprofiler was davon ist Rolle Und was davon ist Talent?
00:04:57: Was davon ist vielleicht ein innerer Antrieb, der sich immer wieder neue Ausdruckformen sucht.
00:05:04: Wolfgang, ich habe lange Zeit mit mir ein bisschen gehadert, weil ich gedacht habe, Junge, das stimmt damit dir nicht.
00:05:11: Also einen vierzehneinhalb Stunden im Technik-Dienst seinen Mann zu stehen und dort Verantwortung zu übernehmen, Kriminalfälle zu lösen als Teamleiter auch das Team mitzunehmen... Das dürfte eigentlich an sich schon ausreichen, um ein erfülltes Leben zu haben.
00:05:31: Aber in mir steckt die irgendwas drin.
00:05:33: und alles was du sagst, ich spreche gerne von Passion weil Leidenschaft immer so ein bisschen verniertlich wird.
00:05:40: aber das ist eine ganz starke innere Überzeugung wo ich gelernt habe dem auch jeweils nachzugehen weil ich sonst unrund laufe.
00:05:49: also wenn ich mal nicht irgendwo für viele menschen koche fühle mich nicht wohl.
00:05:57: wenn ich mal kein weintasting mehr veranstalte fühle mir nicht wohl, wenn ich nicht schreibe also.
00:06:02: Ich habe lange Zeit gebraucht um mich selbst zu verstehen und hat dafür auch was außergewöhnliches getan.
00:06:08: Und seitdem gestieg ich mir all diese Geschichten zu.
00:06:12: vielleicht das einpunkt noch wichtig gerade die kulinarik nimmt dann sehr großen teil ein und da hab ich gefragt wo kommt es denn her?
00:06:21: Also meine Mutter war eine tolle Köchin, aber da muss irgendwo mehr gewesen sein um das so exzensiv zu leben und ich glaube der Schlüssel konnte darin liegen wenn du im täglichen Leben also im Dienst so viel mit dem Leid anderer Menschen zu tun hast.
00:06:39: Mit unschönen Sachverhalten dann ist glaube ich meine Seele so gestrickt dass sie nach Balance sich sehnt und das waren immer die Genussthemen.
00:06:50: Also andere sagen ja, der hat schwer einen Anamomel.
00:06:54: Da haben die vollkommen recht.
00:06:57: Aber das war immer ein sehr guter Ausglas.
00:07:02: Das hast du auch schon während der Zeit als du noch im Dienst warst?
00:07:07: Hast du das auch schon so gelebt wie jetzt natürlich noch vielleicht exzessiver weil der Dienst jetzt nicht mehr ist?
00:07:13: Ja und das ist ja so kannst du auch... In einem deutschen Beamtenverhältnis nicht hier tun und lassen was du willst.
00:07:21: Du musst alles dann eben auch im Rahmen der Nehmentätigkeit anzeigen und genehmigen lassen.
00:07:26: Aber die Passionen, auch in Projekten zu denken also nicht alles gleichzeitig sondern mal das nach vorne ziehen weil mein Tag bei allen Bemühungen, bei aller Leidenschaft hat einfach auch nur vierundzwanzig Stunden.
00:07:42: Kriminalhardkommissar warst du bestimmt auch zu ungewöhnlichen Zeiten dann auch im Einsatz, wenn es darum ging Verbrechen aufzuklären.
00:07:50: Ja natürlich
00:07:51: Klar Irgendwann und das hast Du mir mal erzählt dass Du erkannt hast für Dich, dass so diese Vielfalt kein Durcheinander ist Sondern dass es vielleicht eine besondere Form von Potenzial ist, die da in dir steckt.
00:08:06: Und du hattest gerade das auch so in den Kontext zu Passion gebracht also nicht nur zur Leidenschaft sondern zu Passion.
00:08:14: und Passion ist ja was viel tieferes, was viel intensiveres, tieferer wie Leidenschaft?
00:08:21: Wann hast Du gemerkt, dass es mehr ist als wie Leidentschaft?
00:08:25: Ich habe auch schon in jüngeren Jahren als junger Kriminalkommissar Vielleicht mal einzelne Facetten.
00:08:32: Ich hatte ein sehr spätes, kreatives Coming-out.
00:08:37: Wenn meine Eltern genauer hingeschaut hätten die nicht den Einstellungsberater, deren Fußballkollege meines Vaters auf mich losgelassen, der mich natürlich als ich jung war für den Beruf begeistern konnte.
00:08:53: Aber meine wahre Passion war schon, dass ich mit vierzehn mich aus dem Leben gezeichnet habe.
00:08:59: Mir ein Praktikum beim Architekten beseucht habe und dann hatten meine Eltern so einen väterlichen Freund, so ein Mentor.
00:09:06: der war Prokurist in einer großen Firma.
00:09:08: Und Herr Schülmann sagte immer ne?
00:09:11: Der Junge braucht was Solides!
00:09:12: Der braucht eine kaufmännische Ausbildung.
00:09:14: und ja also hab ich zunächst eine kufmännliche Ausbildung gemacht.
00:09:18: hat dann festgestellt ist nicht meins.
00:09:21: Und dann bin ich hier zur Polizei und der Beruf hat irre Spaß gemacht, aber für so einen kreativen Geist wie mich waren manchmal eben die Rahmenbedingungen auch sehr, sehr eng.
00:09:32: Aber ich habe fast immer Glück gehabt!
00:09:35: Ich hab diese Funktionen gesucht gefunden und mich darauf beworben wo ich die Kreativität was eine starke Seite von mir ist einfach auch ausspielen konnte.
00:09:45: Auch im Bereich der Schwerskriminalität.
00:09:47: Ja du hast mal am Euphoraden-Gohland dich was sicher wird es hier so?
00:09:51: so sagen dürfen, aber ich probiere es einfach mal.
00:09:54: Du hast mir einmal verraten, mir mal einen Einblick gegeben, dass du Anfang der zweitausender Jahre musstest irgendwann gewesen sein wo du letztendlich eine außergewöhnliche Verhörmethode dir überlegt hast oder herausgefunden hast das du damit gut vorwärtskommst im Aufklären der Fälle, d.h.
00:10:14: dem Überführen der Verbrecher.
00:10:17: Magst du da was dazu sagen?
00:10:19: Ja, kann ich sehr gerne tun.
00:10:21: Es war aus einem großen Delikt heraus ein Raubüberfall auf einen großen Verbrauchermarkt und Ich hatte zwar keinen Dienst aber mein Spezialgebiet weil das des Raumes der Kollegin dem Dienst war die also dann Bereitschaftsdienst hatte die Wurther angerufen und es war schon eine große Gemengelager zur amtlichen Zeit Zeugen anwesend, wo dann dieser Raub-Überfall passiert hat.
00:10:49: Das ist schon strudelig!
00:10:51: Da brauchst du auch mehr Leute.
00:10:53: So und dann habe ich nachher als Ermittlungsführer alle Zeugenaussagen ausgehärtet und da ergaben sich mich Unstimmigkeiten.
00:11:01: Dann habe ich gesagt, ich fühle gerne für den nächsten Tag eine Rekonstruktion anbauen.
00:11:06: Das heißt man spielt den Fall noch mal durch mit dem damaligen Opfer mit Zeugen, der Täter wurde dann von einem Kollegen halt schauspielerisch gestellt.
00:11:17: Und danach war für mich irgendwo und gab es ein Bauchgefühl das einen Ladendetektiv, der die Kassiererin begleitet hat um die Zahl des Einnahmen zum Trisor zu bringen dass da irgendwas komisch war wie er seine Rolle gespielt hat und war für mich in Indiz mal unsere Finanzermittler zu bemühen, dass sie mal so eine Kontoverdichtung machen wie ich seine finanzielle Nage.
00:11:46: Also wir bekamen ein Bild davon das er möglicherweise aufgrund seiner finanziellen Situation einen Motiv haben könnte an diesem Raub mitgewirkt zu haben weil einer eigentliche Funktion war.
00:11:58: Ich begleite die Kassiererin beschütze Sie auf dem Weg zum Tresor.
00:12:03: Aber da es bei dieser Rekonstruktion Unstimmigkeiten gab und dann seine finanzielle Lage, da kam noch zwei andere Indizien dazu hat ein Staatsanwalt letztendlich ist unserer Logik gefeucht.
00:12:16: Und ein Richter hat den Beschluss ausgestellt.
00:12:18: das heißt es gab eine Telefonüberwachung wo ich den jungen Mann über drei Monate begleitet habe ohne dass er's wusste.
00:12:26: Ich bekam also einen Gefühl dafür wie der tickte quasi der Mann im Ohr ist, dann weißt du nach drei Monaten habe ich mit einem komplett durchdrehenen Menschen zu tun oder hab' ich mit jemandem und das ist vielfach so in dem Bereich des Raubes.
00:12:42: Habe es mit einem Konflikthälter zu tun.
00:12:45: Das heißt oftmals eine Stielsucht oder eine Drogensucht oder manchmal eine hoffnungslose Überschuldung.
00:12:51: Ja und bei diesem Mann, ganz ehrlich wenn man das Verbrechen beiseite stellt.
00:12:55: Da kann man nicht schon reden aber ansonsten hatte ich einen sympathischen angehenden Familienvater zu tun.
00:13:03: Und am Tag X als wir dann zugeschlagen haben sprich an mehreren Stellen Menschen festgenommen haben die mitgewirkt haben können und durch Suchungsmaßnahmen durchgeführt haben da kommt irgendwann der Punkt wo er mir auch gegenüber gesetzt wird.
00:13:18: also das war dann mein Part ihn zu vernehmen Und du merkst dann auf mal.
00:13:25: natürlich steht was zwischen uns und das lässt sich auch vergleichen mit sonstigen Gesprächen, die ihnen Gefälle haben.
00:13:32: Das heißt durch ihre Hieh oder so.
00:13:35: Ich stehe über dir oder in diesem Fall ich guck du böse.
00:13:39: Ja ja so muss es seinen Eindruck gewesen sein.
00:13:42: Er wusste ja genau wenn er den Mund aufmacht kann er überführt werden.
00:13:47: Genau so war das.
00:13:49: Dann habe ich irgendwann aus dem Bauchhaus, das stand im kleinen Lehrbuch.
00:13:52: Das habe ich im Studium hier erlebt.
00:13:54: und darf Sie vorstellen der Raubüberfall an sich?
00:13:57: Das ist eine Menge Papieren also in Form von Arten die Laden mitten aufm Tisch.
00:14:02: Klar!
00:14:04: Dann hab' ich ihn angesprochen lieber so-und-so.
00:14:07: Ich nehme mal hier den Fall, den Raub überfallen und stelle ihn aus der Mitte rechts von uns hin.
00:14:15: Und dieser Fall ist eine Verhaltensweise die nicht okay ist.
00:14:20: Da brauchen wir nicht darüber diskutieren, aber jetzt direkt in die Augen und ich habe drei Monate bei dir am Ohr gehangen Ich glaube nicht dass du ein wirklich böser Mensch bist Aber du musst es mir bitte erklären damit wir es gemeinsam mit Gericht erklären wie es dazu gekommen ist.
00:14:39: Wir haben ein grandioses Grundgesetz Artikel eins Absatz Eins.
00:14:43: Die Würde des Menschen ist unantastbar.
00:14:45: Hab ihn also nicht in seiner Würde tangiert, sondern hat gesagt wir haben ja ein Problem das haben wir isoliert.
00:14:52: Haben wir beiseite gestellt?
00:14:53: Das ist der Raugeüberfall und wir beide prümen uns jetzt drum dass da Klarheit reinkommt.
00:14:59: Super!
00:15:00: Ich durfte später lernen.
00:15:01: Also ich hab das natürlich dann auch auf der Bühne oder sagen wir so erstmal im Job.
00:15:07: Das geht ja jedem.
00:15:08: Also mal jede Dame die uns zuhört Jeder Mann der uns zuhört, wenn du irgendwo drin erfolgreich bist ja dann wiederholst es.
00:15:17: Also du perfekt zunnierst deine Methode und nachher war das für mich ganz spielerisch leicht.
00:15:23: Und auch im normalen Leben dann irgendwo eine Probleme da waren.
00:15:27: also ein Konflikt zwischen Menschen wo man sagt wir schreiben mal genau einen Verhältnis oder dieses Problem links bei Seite nicht beiseite und Akta meine ich damit nichts.
00:15:37: Ja klar einfach mal geparkt.
00:15:40: In dem Reich sind wir nicht d'accord, wie Krimers gelöst.
00:15:43: Ja ja und er hat sich dann dir geöffnet?
00:15:47: Also in dem Reich konnte ich merken, wie Steine beim Eben von der Schulter vielen mal.
00:15:54: Für
00:15:54: viele ist Verbrechen keine Lust, es ist auch eine Last für Sardöre zu laufen.
00:16:01: Eine relativ junge Kassiererin da traumatisiert zu haben muss erstmal Ja, in der Geschreitekommunikation.
00:16:09: In eine gescheite Beziehung reinkommen damit jemand... Also du wirst als ein Mädler habe ich ja auch alles lernen dürfen.
00:16:16: Du wirst permanent auf Vertrauenswürdigkeit geschickt.
00:16:21: Das hat mich wichtig auch auf die Details zu achten.
00:16:25: Damit in vorn als so zu gehen.
00:16:27: Klar!
00:16:28: Das erinnert mich sehr stark wenn ich auch in Mediationen war mache hier nicht mehr so viel jetzt aber früher ist es sehr viel gemacht.
00:16:35: oder auch wenn's um Konflikt Klärung geht.
00:16:38: jetzt so im generellen, dann habe ich auch mal einen Satz geprägt verstehen wollen ohne einverstanden sein zu müssen.
00:16:47: Weil das öffnet nämlich den anderen Menschen.
00:16:50: damit treten wir ihm empathisch entgegen und darüber haben uns ja auch schonmal so privat unterhalten.
00:16:55: was hat denn am Ende auch dazu geführt bei dir dass sich die wirklich schwer Verbrecher dann ja auch dir gegenüber geöffnet haben und du an sie rangekommen bist in sie reingekommen bist.
00:17:07: Und dann eben genau, dass ihnen dann diese Last von den Schultern fällt.
00:17:13: Und das hat mich gerade so dran erinnert an dieses verstehen wollen ohne einverstanden sein zu müssen.
00:17:18: also ich will es gerne verstehen was da passiert ist warum.
00:17:21: Ich möchte es gerne einordnen können Da können wir nicht darüber diskutieren.
00:17:25: Das ist passiert.
00:17:25: Es ist Fakt.
00:17:27: aber ich würde gern verstehen worum ist es passiert?
00:17:33: Also, mir war immer nicht nur den Fall zu klären und niemanden festzunehmen.
00:17:40: Sondern auch das Warum dahinter?
00:17:45: Ich glaube es war wahrscheinlich das und wir haben ja beim Glas Wein schon die eine oder andere Geschichte von Bonnie und Clyde und so gehört von dir Und ich habe in jeder Geschichte Die du mir erzählt, dass vorwärts zusammen drüber gesprochen haben.
00:18:01: War immer genau das die empathische Verbindung zu dem Gegenüber?
00:18:05: Also aus Empathie heraus aber nicht aus Taktik sondern was ich immer wieder rausgehört habe Du wolltest wirklich den Menschen dahinter verstehen der diese Straftat begangen hat.
00:18:17: Wenn man nochmal in dieses Jahr zwei tausend eins reingehen, den Fall den ich so ein bisschen angeteasert habe... Ich glaube zum ersten Mal bewusst ein Straftäter als Spiegel benutzt.
00:18:30: Also ich habe hinterher gefragt, ihn gefragt, sagen wir mal wo hat es Klick gemacht?
00:18:36: Wo ist dir deutlich geworden?
00:18:38: wahrscheinlich wird er diesen Fall klären und da hab' ich ganz viel über ihn erfahren.
00:18:44: Wir haben dann noch einen zweiten Gespräch gehabt wo ich gedacht hatte das ist sehr spannend.
00:18:49: also einfach welches Tool oder welches Verhalten erzeugte Gekko Bei einem Straftäter.
00:18:55: Und was war das?
00:18:57: Er sagte, dass bei der Rekonstruktion, wo er dann eben auch Teil der Sachen war... ...er sagte wie du reingekommen bist und wie du die Teams eingeteilt hast.
00:19:08: Da sagste er, das war präzise, da war kollegial, dat war empathisch.
00:19:13: Da saßte er.
00:19:15: ich habe gedacht dir macht einen scheiß guten Job, der kriegt
00:19:19: dich.
00:19:20: Der kriegt Dich!
00:19:22: Ja nun an vielleicht war er damals auch schon in dem Moment ein bisschen erleichtert, weil wie du sagst ja so eine Bürde zu tragen ist ja auch nicht einfach.
00:19:32: Das lastet ihr schwer.
00:19:36: Erlaubt mich noch den Satz dazu.
00:19:37: Ich habe den Konsequenz zu Ende gedacht wenn er diese Wirkung bei mir nicht wahrgenommen hätte oder mich so interpretiert hätte wäre er vielleicht in der Rekonstruktion nicht nervös gewesen und hätten ihn einen oder anderen Galanta hinbekommen.
00:19:55: Also das war für mich eine ganz klare Abhängigkeit.
00:19:58: und dann das Erproben beim Erstkontakt mit einem Straftäter, welche Wirkung möchte ich erzeugen?
00:20:05: Welche Wirkung wolltest du erzeugt?
00:20:08: Damals habe ich agiert wie ich bin!
00:20:11: Aber als ich festgestellt hab dass das so wichtig ist, habe ich natürlich noch bewusst das erste aufeinander drin.
00:20:18: wir sprechen alle immer von der Macht des ersten Augenblicks.
00:20:21: Ja
00:20:21: stimmt
00:20:22: So und wenn das in so entscheidenden Fällen, so eine Reichweite hat oder so eine tiefe Bedeutung hat dann darf ich da noch mehr darüber nachdenken.
00:20:30: Und jetzt auch für die Menschen wie uns zuhören ist manchmal haben wir das im Business Kontext wo wir ja einen Menschen zum ersten Mal treffen.
00:20:39: Das ist nicht schlimm sich davor drüber bewusst zu werden.
00:20:42: Wie bin ich?
00:20:43: Wie komme ich authentisch am besten rüber?
00:20:47: also keine Rollen zu spielen.
00:20:48: irgendwo hast du mal gesagt Rollenspiel Bin ich.
00:20:52: Also in allen Facetten, die du ansprichst bin ich hundertprozentig Roland Bust.
00:20:58: Ja das spüre ich ja.
00:20:59: In jedem Moment wenn wir zusammen am Herd stehen und vorher einkaufen waren also mit Roland... Wir waren jetzt ja gerade wieder auf Mallorca ein paar Tage zusammen wo war in so einer Masterclass mit unserem Verband mit zwölf Kolleginnen und Kollegen unterwegs waren Und dann ja auch zusammen einkaufengehen.
00:21:18: und es macht schon richtig Spaß mit Roland anzukommen am Flughafen den Mietwagen entgegenzunehmen und erstmal auf ein Weingut zu fahren, um einfach mal Wein einzukaufen für die vor uns liegenden Tage.
00:21:32: Und natürlich können wir nicht einfach Wein kaufen ohne den Wein probiert zu haben.
00:21:36: das haben wir natürlich erst einmal gemacht und haben dann wirklich tollen Wein gekauft.
00:21:39: und auch wenn wir dann immer einkaufen gehen um frischen Fisch und Fleisch wirklichen Dinge, die einfach so richtig Spaß machen sie auch zuzubereiten.
00:21:50: Und wenn du dann Roland zuschaust wie er wirklich so am Herd, also allein schon die Vorbereitung macht es schon richtig Spaß mit ihm dann die Dinge zuzuberecht und Roland kann natürlich eine tolle Geschichte dazu erzählen Dann kommt plötzlich noch ein Song, den er dann da hat produzieren lassen genau dafür.
00:22:11: Und das war also wirklich wieder sehr eindrücklich Roland und jetzt die Hörerinnen und Hörern wären sicherlich auch noch wirklich sehr, sehr spannend noch den einen oder anderen Fall zu hören aber ich würde es noch viel lieber auf deine Passion eingehen Auf deine Passion des Kochens dieses traumhaften Herdes, den du vor einigen Jahren erstanden hast und wir auch jetzt auf Mallorca darüber gesprochen haben über diese Location wo der bald sein Zwischenheim finden wird.
00:22:50: Und zwar so ein richtig toller Gourmet-Herd.
00:22:56: So ein Riesending, der auch bei Polpokys in der Küche steht.
00:23:01: Und wir hätten eigentlich schon vor einer Woche diesen Podcast aufgezeichnet.
00:23:05: und dann hat Roland gesagt, ich bin voll im Restaurieren von dem Herd um letztendlich zum ersten Event damit fertig zu werden den wir hier machen.
00:23:15: Ich habe ja Fotos gesehen, wie du den restauriert hast.
00:23:18: Wie liebevoll du die Location hergerichtet hast!
00:23:22: Das ist übrigens ein sehr spannendes Projekt, das da Roland hat.
00:23:26: in den Show Notes werden wir auch die Website von Roland als Gourmet nicht als Kriminal-Hauptkommissar AD sondern als GOURMET auch aufzeigen werden für diese Kochevents, die da möglich sind am Herd Empathie und Verbundenheit und Teambildung anbetrifft.
00:23:46: Und Roland, jetzt fühle dich einfach bitten!
00:23:50: So wie du mir das vorhin erzählt hast, wo wir uns kurz eingeplaudert haben für den Podcast über das was du da gerade so erlebst damit mit diesem Herd, mit dem Menschen am Herd und mit dem was da so in dir richtig lange gebrannt hat und jetzt so ein richtig lodendes Feuer geworden ist.
00:24:08: Also einen Satz ist noch ganz wichtig.
00:24:12: Ich weiß nicht wann und wo ich ihn aufgeschraubt habe, aber er begleitet mich schon ungefähr drei Jahrzehnte.
00:24:16: Ich weiß gar nicht wem es zu verdanken war, weil es gibt den Grundsatz Koche und Trinke nichts worüber du keine Geschichte erzählen
00:24:23: kannst.".
00:24:24: Und ich sage euch eines!
00:24:25: Ich musste hier kurz einfach ins Wortfall mit Roland zu kochen, mit Roland ein gutes Glas Wein zu trinken und sich dann über Geschichten auszutauschen, also sich gegengeseitig Geschichten zu erzählen.
00:24:37: Wir erzählen halt einfach nun mal gerne gute Geschichten.
00:24:42: Und das macht mit Roland auch so viel Spaß.
00:24:44: und jetzt gebe ich dir gerne wieder das Wort ab, aber das musste ich einfach sagen weil es mich immer wieder begleitet wenn wir uns sehen die Geschichten, die wir erzählt, die so tief gegangen haben und die so Freude machen und einen so wirklich in so ein positiven Weih bringen.
00:25:00: Geht trotzdem nochmal einen Schritt zurück mit den Geschichten also den Geschichten bestimmen an Leben?
00:25:05: auf die Geschichten von Straftätern auch vom Opfern.
00:25:09: Ich glaube, dass ich vom Runden der Empathie einen ganz großen Schluck genommen habe.
00:25:14: Also ich mag es einfach, die Geschicht von anderen zu hören und diese Aufspüren und Recherchieren hat sich automatisch auch im Bereich der Kulinadetomaterale.
00:25:24: So jetzt befriedige ich deine Neugierde auf den Herd!
00:25:28: Danke, danke!
00:25:31: Wenn ihr googelt Molteni Also M-O-L-T-E-N-I.
00:25:38: Und dann Stoves, wie Herde dahinter geht?
00:25:41: Dann kriegt ihr ein Gefühl dafür also zum Beispiel auf YouTube warum solche Formen von Herden einen ambitionierten Koch so glücklich machen.
00:25:52: Wolfgang kann es echt gut beschreiben.
00:25:55: beim Goumet tue ich mich allerdings schwer das Verkörper für mich irgendwann schnell war ich weiß nicht da klingt zu abgehoben.
00:26:03: Also ich bin ein Freund wirklich der nicht von Schäumchen, Spürchen oder sonst was Obenteller.
00:26:09: Sondern ein kulinarisches Bild zu bauen ja aber kein Schnickschnack.
00:26:15: also bei
00:26:15: Roland.
00:26:15: bei Roland gibt es nie zu wenig.
00:26:20: und Ich habe letztens, als wir auf Mallorca jetzt am Herd zusammen standen, hab ich gesagt weißt du?
00:26:26: Du erinnerst mich irgendwie auch zum Teil an Jamie Oliver.
00:26:30: Und zwar, Jamie Oliver kocht ja auch eher etwas gröber!
00:26:35: Also nicht die Odd Cuisine mit kleinen fein gehackten Zwiebeln, die gerade mal so einen halben Millimeter groß sind sondern dürfen schon einmal ein Zentimeter groß sein und... Ja also Nicht irgendwo mit der Pinzette irgendwas aufgetragen, sondern einfach auf den Teller.
00:26:52: Ich habe ja mit meiner Frau Kirsten im Jahr ein Kochformat gegründet.
00:26:58: Also Live-Cooking professionalisiert und das auch als Dienstleistung angeboten.
00:27:03: Und dann haben wir uns vier, fünf Tage zu einer doofen Jahreszeit auf Söldchen in einen Ferienhaus eingemietet und haben gesagt wie kochen die eigentlich?
00:27:13: Wie kann man das beschreiben?
00:27:14: was ist das für ein Stil?
00:27:16: Und dann sind wir damals draufgekommen, das ist Anplagt Kitchen.
00:27:20: Also der Begriff Anplaggt kennen wir alle so aus der Musikwelt nicht Geschönter die es nicht verstärkte sondern einfach wie Musik halt ist und dann einfach auf die Musik in einer Küche übertragen.
00:27:35: Weil und dann geht's noch jetzt eine Stufe weiter.
00:27:38: ich habe vor zwei Jahren angefangen Die KI als Sparrowings Partnerin also unser Freund Thorsten Jee gesagt immer Nicht KI, sondern IK.
00:27:47: Intelligente Kollegin und ich habe mir aber alle eine Suchschefin.
00:27:53: Eine KI mit der ich mich austausche und die mich da unterstützt hat auch den Kochstilen noch zu verfeinern.
00:28:02: Also wir nehmen den Thorsten Gieckl natürlich auch in die Show Notes mit rein.
00:28:06: Den lieben Kollegen logisch ein sehr wertgeschätzter lieber Kollege Absolut mit der neuesten Technik immer affin ist.
00:28:15: Gut, ich schlag wieder den Bogen zum Herd ja?
00:28:17: Ja
00:28:17: gerne unbedingt also zu dem Molteni.
00:28:20: Ja genau, der ist mir... Ich hatte glaube ich so in dem Jahr um die Jahrtausendländer Denke mal so sieben, neunzig, acht, neundzig.
00:28:30: Hatt ich zum ersten Mal Kontakt mit einem solchen Herd?
00:28:33: Ich bin auf einer Antik- und Genussmesse im Ruhrgebiet unter Wies gewesen und bog dort um die Ecke und da stand ich vor wunderschönen Herden und der Verkäufer sah mir wohl an dass mein Augen leustet und blingte mich heran.
00:28:47: Und als erstes macht er dir die Backofenkappe los und sagt das stellen Sie sich einmal drauf!
00:28:53: Ich bin kein Leichtgewicht.
00:28:54: aber dann habe ich gesagt, das wollen wir nicht.
00:28:57: Aber der Vollkorn, ich würde mal sagen, der war noch dreißig Kilo schwerer als ich.
00:29:01: Der stellte sich dann auf diese Backofenplatte und da habe ich schon festgestellt das ist komplett amlich.
00:29:08: Also sozusagen unzerstörbar?
00:29:10: Ja so und dann war der Linke immer in Synapsen gesetzt.
00:29:15: also möchte es irgendwann in deinem Leben möchtest du mal auf einem Multini kochen?
00:29:20: meine Backe ist warum einen Punkt bereichert?
00:29:23: habe ich einen Restaurator für diese Herde kennengelernt oder recherchiert.
00:29:29: So muss man eigentlich sagen, ihr rennt ja nicht vor die Füße.
00:29:33: Er hat mich mit der Marke beschäftigt und festgestellt es gibt dort jemand, Karl Esser heißt er in Berges Blattbach, der eine Passion entwickelt hat, diese Herder, die irgendwo ausgemustert werden.
00:29:46: Wichtig ist zu wissen, diese Erde stehen fast ausschließlich auf Sterneküchen auf dem ganzen Planeten verteilt.
00:29:54: Es gab auch mal so den Hinweis, wenn man die nächsten Sternen erkochen möchte und man hatte keinen Moltini würde man dem Helintester gnädig stimmen, weil man einen Moltinie hätte und darauf kochen können.
00:30:07: Das ist ja klasse!
00:30:10: Ja war jetzt einfach fasziniert von der Geschichte und dann werde ich Herrn Esser kennen und Karl Esser im Jahre meldete der sich bei mir und sagt, Herr Busse ich habe da einen Herd.
00:30:23: Ich sagte er ist wunderschön den habe ich restauriert in über neunhundert Arbeitsstunden.
00:30:28: Er hat in Belgien in einer Sterne Gastronomie gestanden.
00:30:33: Die Gastronomie heißt li essentiell also das wesentliche.
00:30:37: Und dann haben wir gesagt ja, der herd könnte für dich wesentlich sein.
00:30:41: Also ich habe Kirsten den Herd gespricht Unvorstellbar, also der ist vier Meter achtundzwanzig lang.
00:30:48: Ein Meter achten siebzig breit und wiegt zwei Komma fünf Tonnen.
00:30:53: Also
00:30:53: das ist ein echter Herd!
00:30:55: Das kein Härtchen?
00:30:58: Du kannst mit zwölf Personen daran arbeiten die kriegst du alle beschäftigt.
00:31:03: Und wir haben gestern beim offiziellen Einbringung Also, wo wir alle Helferinnen und Helfer die Golf namen unsere Guckwachtapfel zu pulieren.
00:31:13: Das Messing des Herdes zu puliren haben wir dann zum Helping Hens fest eingeladen und den haben wir in der Anfangsphase zu zweit bespielt.
00:31:24: das geht auch.
00:31:25: aber ich komme zurück auf den Moment.
00:31:29: Es war natürlich jetzt total wichtig auch Kirsten davon zu überzeugen, dass wir diese Gelegenheit, das uns ein solches Schmuckstück angeboten wird nur einmal im Leben haben werden.
00:31:40: So da hast du es liebe Küsten!
00:31:45: Und
00:31:45: wie war das?
00:31:46: Ganz ehrlich, ich hatte einen Satz.
00:31:48: Äh...Kirsten kennt mich glaube ich sehr gut und wusste, dass sich Fortein ein nicht ganz so glücklicher Mensch sei Gewinntet, sagen wir dieses Stück nicht zu erwähmen.
00:32:01: Dann haben wir den gekauft und haben ihn bei einem Freund in einer Halle eingelagert.
00:32:06: Und ich habe mir gesagt, ich brauche Zeit dafür um ein Konzept zu entwickeln mich zu kümmern und bei denen geschilderten Hauptjob mit seinen Stundenanteilen plus meiner Nehmentätigkeiten so richtig Raum war dafür nie.
00:32:20: es gab immer nur Sequenzen.
00:32:23: mal
00:32:25: wenn das wurde gekauft ist
00:32:29: Ja,
00:32:29: das ist ja schon zwölf Jahre her.
00:32:32: Und der ist während der Zeit dreimal umgezogen.
00:32:36: Zum Schluss stand er bei uns in einer Garage insgesamt für acht Jahren und da wurde auch meine Frau gelingt nicht mal ein bisschen komisch so.
00:32:48: Soll ich wieder verkaufen?
00:32:50: Nein!
00:32:52: Ist erwirterzeit.com.
00:32:54: Wir vertrauen darauf, dass die richtige Gelegenheit kommt und den war dann tatsächlich da.
00:32:59: Ich glaube in Merz wars wir haben für eins unserer Magazine haben wir einen Interview geführt für die Kavastory Und es ging um ein sehr innovatives Bauunternehmen hier in der Region und mein Interview Partner Florian Schellings die an der Stelle ganz herzlich grüße hat eine große Passion für Kulinarik, aber nicht für Kochen.
00:33:25: Und als wir hier oben bei uns mit einem Privatraum am Herd standen... Also das ist vielleicht noch wichtig für die Zugerinnen und Zugerer.
00:33:35: also so Molteni nennt man auch Klavier der Köche.
00:33:39: Da kommt nichts drüber.
00:33:41: Die Nummer zwei im französischen Bereich ist ein Lé Corneux Und die Nummer drei ist ein Lacanché.
00:33:48: In einer normalen Ausführung, in der Tazwanzeigreite steht bei uns im offenen Wohnzimmer.
00:33:55: Daran wird gekocht und dann steht der Flo neben mir und sieht dich da hantieren auf den ganzen Gasflammen und sagt, boah ne, das ist deine Art daran zu arbeiten.
00:34:08: Das finde ich toll!
00:34:09: Ich find auch so einen amtlichen Herd toll Ist.
00:34:12: ja, der ist schon toll aber der große Bruder steht unten in der Garage.
00:34:20: Ich brauchte gar nicht viel erzählen weil er aus dem anderen Projekt auch schon Markenbekanntschaft mit einem solchen Herd gemacht hat.
00:34:27: Der wusste worüber wir sprachen und dann war es so dass du im laufenden abends natürlich hier dann auch mal einen zwei oder drei Gläserwein getrunken Und er sagte, ich habe ein konkretes Bauprojekt was es weiter umdreißig realisiert werden soll.
00:34:45: und da sehe ich den auf der so-so viel Netage.
00:34:49: Mit dem Bild konnte ich gut leben weil dieses Projekt haben wir zuvor in die Interviews Session eingefangen haben wir mal gesagt du das sind noch eben vier Jahre.
00:34:58: Er sagt dann was hältst du denn davon wenn wir mit dem Herz einen Pop abmachen jetzt so für sechs Wochen?
00:35:04: Wir stehen alte Industrieheilens zur Verfügung, danach werden die abgerissen.
00:35:09: Da muss man mal eine Nacht überfrafen und muss mal testen auch für sich selbst.
00:35:14: ist das jetzt eine weinselige Plauderei gewesen oder ist es auch mit einer Umsetzungswahrscheinlichkeit hinterlegt?
00:35:22: Und dann haben wir uns tagsüber getroffen, haben mal einen Cappuccino getrunken, haben uns diese Heilen angesehen den Handschlag gegeben, wir machen das als Kooperationsprojekt gemeinsam.
00:35:37: Das heißt der Flow kümmert sich, dass der Herd betriebsbereit ist also muss in diese urbane Brache wieder Stromgraswasser installieren und ich kümmer mich um das komplette Event Design und wie dann auch daran gekocht wird.
00:35:54: Und jetzt schlage ich wieder die Brücke zu meinem damaligen Hauptjob.
00:35:58: Da gab es im Bereich der Festnahmetechnik, da gab's ein Kommando das heißt Zugriff bei günstiger Gelegenheit.
00:36:07: Ja, für
00:36:08: günstige Gelegenheiten okay?
00:36:11: Insbesondere in der Zusammenarbeit mit Spezialeinhalten ist das komplett wichtig dass man dann nach einerlei Sprache spricht.
00:36:18: und wir haben jetzt für dieses Projekt einfach gesehen.
00:36:22: Du darfst noch dazu wissen oder ihr alle dürft wissen, es hat ein solches Projekt auf der ganzen Welt noch nie gegeben.
00:36:30: Also noch nie ist ein Moutini dieser Größenordnung in eine solche urbane Brache reingestellt worden und vor allem demokratisiert worden.
00:36:40: Das heißt wir bringen dort Menschen zusammen die nicht aus der Spitzenastronomie kommen sondern vornehmlich aus dem Business.
00:36:50: Auch der Satz dazu ich hab zwei tausend vierzehntet war im Nachhinein betrachtet, weiter ein total spannendes Jahr weil ich habe dort einen Vortrag gehalten.
00:36:59: Oben in Wolfsburg das war eine Agentur die mit vw zusammengearbeitet hat und die hatten ein Konzept dass hieß Ideen herrscht sich Menschen aus dem Business Lauschen meinem Vortrag damals waren das ca.
00:37:13: und dann ging man runter in eine schöne Küche, da standen zwei Köche und die haben dann gekocht und kriegt man nette Sachen gereicht.
00:37:21: Und damals habe ich schon gedacht, dass wäre jetzt viel cooler wenn wir mitkommen können.
00:37:25: Ja klar!
00:37:25: Du kommst ja noch mehr in die Interaktion rein.
00:37:28: Dann hab' ich gesagt, wenn wir den Herd kaufen was wir getan haben möchte ein Business- und Inspirationsherd gestalten.
00:37:39: Also die letzte Rückzweife, die stehen noch... sind keine Zweifel.
00:37:44: Die letzte Sicherheit steht aus, nämlich eine schriftliche Bestätigung, dass es das noch nie gegeben hat, als seinses Hererstellungs.
00:37:51: Diese Demokratisierung ist mir total wichtig, weil das ist viel zu schade, dass ein solches Schmuckstück nur im verborgenen Bereich einer Sterneküche steht.
00:38:02: und ja ich habe Jahre Bin ich bei Boküs gewesen, da war der gute Mann ein halbes Jahr verformen und habe gesagt ob ich mal ins Heiligtum dürfte.
00:38:14: Nämlich in die Küche.
00:38:15: und dann haben wir gesagt nein also das ging nicht mehr.
00:38:18: und dann habe ich mein Handy rausgeholt und hab gezeigt, dass er unsern Maltini nähe und der will einfach mal sehen wie der Maltinni von Herrn Boküss aussieht und damit wurde mir einer gewährt Schöne Erlebnisse.
00:38:34: Cool!
00:38:35: Auch er hat die Geschichten erzählt, unser hat auch eine ganz besondere Geschichte.
00:38:40: Mega Roland mega und liebe Hörerinnen und Hörern.
00:38:44: das ist ein offizielles Projekt das hier gestartet wurde und wir haben uns ja schon auf Mallorca unterhalten über der Projektphase eins.
00:38:52: Die Projekt Phase zwei ist schon in Planung.
00:38:55: Die Projektphase drei liegt noch ein bisschen weiter weg, aber die ist auch schon in Planung.
00:39:00: Und die Projektphase eins läuft jetzt ... Wir haben es den ersten Juni, die läuft jetzt gerade mal sieben Wochen weil dann wird dieses Gebäude dann wohl abgerissen werden und der Moltene muss dann wieder in die Garage vom Roland umziehen oder wohin auch immer.
00:39:17: Nein er schüttelt mit dem Kopf nicht in die Garage von Roland.
00:39:22: Liebe Hörerinnen und Hörern aus der Schweiz, also wenn ihr hier aus der schweiz zuhört auch in den show notes es ist ja immer meine e-mail adresse contact at www.wulle.ch.
00:39:33: Ich habe mit Roland schon darüber gesprochen Und ich hab schon die ersten Interessenten Unternehmer Die Interesse haben sie auch gerne essen und trinken Also da eine Passion dafür haben Ein gemeinsames
00:39:45: festzumachen
00:39:47: ein gemeinsames Kochfest an dem Molteni Herd von Roland in Bocholt, also es ist dann ein bisschen hoch in Deutschland.
00:39:56: Aber das ist nicht arg viel weiter wie von Zürich nach St.
00:40:00: Gallen.
00:40:01: Also eine Stunde?
00:40:02: Nein, das ist ein bisschen mehr!
00:40:03: Aber ich kann euch eins versprechen jede Stunde Anreise kriegt ihr mehrfach zurück an Empathie, angefühl an Emotionen die da am Herd stattfinden.
00:40:15: Natürlich darf ein gutes Glas Wein da überhaupt nicht dabei fehlen oder auch zwei.
00:40:20: und schreibt mir wenn ihr Interesse habt an diesem Projekt.
00:40:24: wir planen das für die Phase II.
00:40:25: Roland wann wird die PhaseII etwa starten?
00:40:30: Im Jahre zwanzig Rottmann, das ist immer überlegen.
00:40:33: Wir sind sechszehnmal im Jahr zweitausend siebenzwanzig Lettas ruhtes Stück dreißig Jahre alt.
00:40:39: Das heißt den Geburtstag.
00:40:41: Wenn wir dann womöglich in einer anderen Pop-up Location feiern nicht möglicherweise es wird so sein wo wir aber momentan zwei drei Angebote haben.
00:40:52: also sind sicher da kommt noch viel mehr dazu ja genau.
00:40:56: Und wo es natürlich weiß, ich sage mal dich wirklich für deine Art Schätze kann ich mir auch vorstellen dass du auch ein extrem tolles Netzwerk hast die das zu Wertschätzen wissen und wir würden uns wirklich freuen euch hier als passionierte Gastgeber im Woche begrüßen zu dürfen.
00:41:19: Das werden wir auf jeden Fall machen lieber Roland.
00:41:22: Vielen vielen Dank für... diese Geschichte mit einem Molteni, mit uns geteilt hast.
00:41:28: Mit den Hörern und dem Hörer.
00:41:30: Ich finde das extrem spannend so wirklich auf der einen Seite diese Kriminalistik und auf der anderen Seite diese Passion für diesen Genuss und für diese Leidenschaft und die Passion am Herd.
00:41:46: Und ich habe nochmal eine andere Frage Roland.
00:41:50: So beim Beim Kochen sowie beim Ermitteln braucht es Aufmerksamkeit, Timing, Erfahrung, Intuitionen, Reduktion und manchmal den Mut etwas wegzulassen.
00:42:00: Ja das hast du ja auch jetzt so wunderschön beschrieben.
00:42:03: also nicht diese Chichi-Chichi Küche dieses feine mit der Pinzette aufgetragene Söschen sondern wirklich so das Handfeste Das ist ja beim Entscheidenden.
00:42:14: ähnliches geht er hier mutig entscheiden und machen auch in dem podcast.
00:42:20: Und da hast du ja auch schon einige gute Beispiele jetzt gesagt, sowohl aus der Kriminalistik als auch damals als der Molteni als die einzige einmalige Chance im Leben so etwas zu erwerben entschieden hast es zu machen.
00:42:36: also Es geht oft darum nicht alles was möglich ist ist ja auch richtig.
00:42:41: aber vielmals brauchen wir ja auch so diese Intuition, die wir in uns hier auch wahrnehmen.
00:42:48: Wie du es ja auch in deiner Arbeit als Kriminalhauptkommissarier hattest.
00:42:53: So wie du einfach damals bei dem Fall, den du beschrieben hast, auch gespürt hast.
00:42:58: Mit dem Detektiv, das stimmt irgendwas nicht.
00:43:00: Also sprich, diese Intuition, die du da hattst nach der Auswertung der ganzen Faktenlage Was hat dich das Kochen über gute Entscheidungen gelehrt?
00:43:09: Also was dir weder Polizeiausbildung noch die Führungserfahrung hätten beibringen können.
00:43:16: Also auch dann kochen bei sich zu bleiben, zum Beispiel ich bin ein ganz miserabler Rezeptkoch.
00:43:23: also wenn ich irgendwo essen gehe finde ich es schön wenn ich inspiriert werde und wenn ich nachher rausgehe und ein Stückchen schlauer bin als ich reingekommen bin.
00:43:36: Deswegen hat das viel mit Intuition, mit Inspiration zu tun.
00:43:41: Nicht mit uniformiertem Geschmack.
00:43:43: Wenn ich in einem Rezept jeden vorlese dann kann es sein dass ich mir Davon Teile, Borge.
00:43:48: Aber im Grunde genommen bleibe ich bei mir.
00:43:50: Wenn da ein Rezept dran steht, nehmen Sie eine Messerspätze Kreuzkümmel... Nein!
00:43:55: Ich nehme keine Messer späte Kreuz-Kümmeln, weil Kreuz Kümmels für mich doof ist.
00:43:59: Also so fahrt dann die Kreuz Kümmel lieben.
00:44:03: Gibt manches Gemüse?
00:44:05: Nehm' ich nicht und dafür stelle zu mir in andere Sachen rein.
00:44:08: also kochen wir es im Grunden genommen relativ einfach wenn man sich darauf konzentriert was man persönlich sehr gerne mag.
00:44:16: Und da ist, glaube ich auch noch eine gute Analogie möglich.
00:44:20: Vieles Gute entsteht durch Reduktion.
00:44:23: Also eins meiner Paradegerichte ... also ich bin sowieso mehr so ein Franco-Fieler Typ.
00:44:30: Ich lieb französisch aber die Brasser Riqueuche, also eher die ländlich geprägt.
00:44:35: Ja und ein Parade Gericht ist Cocovo und ein Cocovo mit über zwanzig Zutaten ist ein Schmarrgericht was so erst nach zwei Stunden wirklich seine Finesse entfaltet.
00:44:49: Und je mehr von der Grundsubstanz als Flüssigkeit einkocht, desto mehr Geschmack bleibt übrig und am zweiten Tag nochmal Wagen macht zu haben schmeckt es noch besser.
00:44:59: also vieles Gute entsteht durch Reduktion und genauso ist das mit unserem Wissen, mit unseren Erfahrungen.
00:45:06: wenn die alle nochmal ein bisschen länger schmoren sich noch mehr distillieren dann kommt meistens was Gutes bei uns.
00:45:15: Da gehört auch Geduld zu, wie beim Lösen eines Falls.
00:45:19: Braucht man ja auch gedulden löst man nicht von heute auf morgen und so ein Koko war braucht einfach auch seine Zeit bis dann sich letztendlich alle Ingredienzchen also wunderschön miteinander verschmolzen verbunden haben um dann so den finalen Geschmack zu haben.
00:45:34: Ja schon richtig!
00:45:35: Lieber Roland ganz ganz herzlichen Dank für dieses Gespräch.
00:45:40: ich nehme daraus sehr viel mit diesen besonderen Blick eines Kriminalisten auf Menschen, auf Motive, auf Muster und auf die Wahrheit.
00:45:50: Aber auch deine Freude am Leben, am Genuss, am Schreiben – das haben wir jetzt gar nicht näher eingegangen, oft zu schreiben weil du schreibst ja auch sehr gerne als Verleger für ein eigenes Magazin – sich nicht auf eine einzige Rolle reduzieren zu lassen.
00:46:08: Da haben wir es mal wieder mit dem Reduzieren, aber du lässt dich dann nicht reduzieren.
00:46:12: Also auch reduzieren ist bei Roland wäre da wirklich falsch dran weil ich lebe ihn ja und ich kenne ihn in allen beschriebenen Rollen die er hat und jede einzelne Rolle lebt er mit Passionen und wenn man ihn so sieht mit so leuchtenden Augen dahinter wenn er davon erzählt.
00:46:31: Für mich war das jetzt ein Gespräch zwischen Tatort und Estisch, so zwischen Spurensicherung und Selbstbegegnung.
00:46:38: Und zwischen kriminalistische Erfahrung und der menschlichen Tiefe, die ich auch sehr in unseren Gesprächen immer schätze.
00:46:47: Danke Roland!
00:46:48: Dass du deine Erfahrungen, dass du deine Gedanken und auch deine sehr eigene Lebensperspektive mit uns geteilt hast – mit den Hörerinnen Und euch, die Hörerinnen und Hörern danke ich fürs dabei sein beim mutigen Scheiden und Machen.
00:47:03: Wenn euch diese Folge inspiriert hat, dann nehmt gerne einen Gedanken mit in euren Alltag.
00:47:09: Vielleicht legt die wichtigste Spur nicht immer draußen sondern manchmal mitten in uns selbst!
00:47:19: Das wünsche ich euch noch eine ganz tolle Restwoche.
00:47:21: Hab's gut?
00:47:22: Kommt gut an am Freitag oder am Samstag am Ende der Woche.
00:47:26: Bleibt uns wohl gesonnen und teilt auch gerne diesen Podcast.
00:47:30: Bis dahin, alles Liebe!
00:47:47: Ciao!
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