Von Rampensäuen und Herzensreden
Shownotes
In dieser Folge MUTIG ENTSCHEIDEN UND MACHEN spricht Wolfgang Walter Wulle mit Co-Host Dirk Hildebrand über seinen Weg zur Bühne, die Faszination des Speaker-Daseins und warum echte Inspiration immer aus dem Herzen kommt. Die zwei tauchen ein in persönliche Geschichten, Kindheitserinnerungen und die Frage, ob Rampensau-Sein eine Frage der DNA oder Prägung ist. Gemeinsam reflektieren sie, was Applaus wirklich bedeutet und warum es beim Speaking um mehr geht als Selbstdarstellung. Außerdem diskutieren die beiden, wie Freiheit und Sicherheit unser Denken und Handeln beeinflussen – inspiriert von Dostojewski und aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.
Über diesen Kontakt kannst du Wolfgang erreichen: kontakt@wwwulle.ch
Transkript anzeigen
00:00:00: Mutig entscheiden und machen, der Podcast von Wolfgang Walter Wulle im Gespräch mit Gästen als eingespieltes Duo oder allein.
00:00:09: Drei Formate, ein Fokus!
00:00:10: Und immer... ...Worte
00:00:12: stark!
00:00:13: Los geht's!
00:00:16: Guten
00:00:17: Morgen liebe Hörerinnen, liebe Hürre.
00:00:19: es ist Montagmorgen, fünf Uhr dreißig und die Woche beginnt, die Woche ist da.
00:00:25: Schön ist wieder eine neue Woche da.
00:00:27: wir haben wieder eine neue Woche geschenkt bekommen wo wir wirken können Und ich bin mal wieder hier mit Dirk unterwegs heute Morgen.
00:00:38: Und Dirk hat mir wie immer ein Anscript-Thema dabei.
00:00:43: und Dirk, schön dass du auch wieder da bist!
00:00:46: Guten Morgen!
00:00:49: Guten Morgengfisch
00:00:50: vom
00:00:51: Fröhlich Freiden wie ihr heute morgen bei diesem Podcast.
00:00:54: Ich möchte mit dir über eine Sache sprechen die uns beide ein bisschen verbindet kann man eigentlich fast
00:01:00: sagen.
00:01:01: Echt?
00:01:03: Also über unseren Podcast willst du reden mit mir?
00:01:06: Naja, das
00:01:06: auch.
00:01:06: Wir hatten es schon verbunden da waren wir und da kannten wir uns noch gar nicht glaube ich.
00:01:10: Wir waren schon verbundet, da kanten wir uns doch gar nicht.
00:01:14: Das stimmt!
00:01:15: Wir sind eh glaube ich über fünf oder sechs Menschen mit der ganzen Welt verbunden.
00:01:20: Sowieso und dann haben wir noch gar die vorherigen Leben mit reingenommen.
00:01:23: Worauf ich Ihnen auswählen ist... Ich möchte heute ein bisschen über Deine Spickertätigkeit sprechen weil also erst mal möchte ich dir die Einleitung gerne machen.
00:01:31: Bei mir ist es ja auch so, ich war sehr lange Radio-Redakteur, habe ja studiert und bin ja auch ganz häufig auf Bühnen gewesen.
00:01:40: Also nicht jetzt wie du, der die Menschen praktisch etwas Gutes tun wollte, ihnen etwas mitgeben wollte und seine... Wie soll man sagen?
00:01:52: Wie nennt man das eigentlich?
00:01:53: Das ist der Grund dieser Folge!
00:01:55: Man wollte den Menschen gute Impulse mitgeben.
00:01:57: So hast du bei mir was eher so ein Programm, wo ich durchgeleitet habe aber das hat uns verbunden.
00:02:03: wir sind beide Menschen die sich auf der Bühne sehr wohl fühlen oder?
00:02:08: Ja definitiv man sagt auch ich sei der Rampensau.
00:02:12: also sagt man ja zu den Menschen die einfach die Bühnen lieben tatsächlich Ich liebe die Bühne, auch dieses Adrenalin einfach das dann da ist.
00:02:26: Diese Power, die da entsteht... Das ist genial!
00:02:31: Also als ich das entdeckt habe, da war ich ja gerade mal, ich glaube ich war neun oder zehnjährig und ich hab da schon fünf oder sechs Jahre Klarinette gespielt.
00:02:43: also ich hatte damals als Lehrer den den ersten Klarinettisten des Staatstheaters in Stuttgart, das war mein Lehrer.
00:02:52: Den habe ich so glaube ich mit fünf oder so habe ich da angefangen ungewöhnlich früh mit fünf sechs Jahren Klarinette zu lernen und dann natürlich auch ein Lehrer zu haben der ja sehr, sehr streng war.
00:03:07: also da ging es auch um Haltung wie hält man die Klarinete?
00:03:11: Wie steht man letztendlich mit der Klarinätte da und wie spielt man das Instrument?
00:03:17: Das war total spannend, weil ich habe ja mit vier Jahren angefangen, Blockflöde zu lernen.
00:03:22: Also mein Vater war auch eben Musiker also nicht Berufsmusiker sondern Hobbymusiker.
00:03:28: die ganze Familie Onkel, Opa und so weiter haben alle Instrumente gespielt und somit musste ich das auch.
00:03:36: Und dann war es tatsächlich so dass ich dann mit... Ich weiß es nicht genau weil ich neun oder zehn spielt auch keine große Rolle.
00:03:46: Da gab es immer von dem Verein, in dem ich auch gespielt habe.
00:03:49: Es gab eine Weihnachtsfeier vor Weihnachten und dann hatte sich mein Klarinettenlehrer überlegt der ja auch in der Kapelle dort der erste Klarinettist war.
00:04:02: also so als Hobby er war Berufsmusiker hatte er die Idee, dass ich, weil er das so toll fand wie ich da ein bestimmtes Musikstück dann, ich glaube über eineinhalb Jahre oder sowas eintrainiert habe und eingeübt habe, kam er auf die Idee ,dass ich es als Solo mit Kapellbekleidung also mit Kappellunterstützung dann vortragen sollte und vortragend durfte.
00:04:32: Ja und damit fing die Rampensau an, Rampen-Sau zu werden.
00:04:36: Ich hatte furchtbar Schiss!
00:04:40: Es war grausam... ich hab gezittert, er hat gedacht, ich krieg nachher keinen Ton aus der Kleine raus und dann habe ich die ersten Töne gespielt und da war das alles weg.
00:04:53: Und dann war es einfach nur noch geil.
00:04:54: und da was einfach nur nochmal cool Ich fertig war und dann der Beifall kam, so als zehnjähriger auf der Bühne.
00:05:02: Da war es um mich geschehen.
00:05:04: Aber ich dachte wie geil ist das denn?
00:05:06: Das ist ja mega!
00:05:08: Und ja und somit war natürlich mein Weg auf die Bühnen vorgeplant und ja vorgespult und das hat da nie mehr aufgehört.
00:05:18: also dann am Anfang mit Musik Fünfzehn, sechzehn Jäger habe ich dann verschiedenen Bands gespielt bis einundzwanzig und hab mich aber doch für das Unternehmertum entschieden.
00:05:30: Und natürlich auch klar für das Speaking nicht immer auf großen Bühnen oder kleinen Bühnern mit den Mitarbeitenden.
00:05:38: Dann habe ich gemerkt wenn man Worte eloquent nutzen kann und wirklich inspirierende Botschaften rüberbringen kann, dann kann man was bewegen.
00:05:53: Und somit wurde ich eben auch vor, weiß ich nicht, zehn, zwölf, vierzehn Jahren dann auch Speaker und habe da auch Ausbildung gemacht.
00:06:01: Klar!
00:06:03: Das muss man auch... Aber dann gab es einen entscheidenden Moment, Dirk.
00:06:08: Da gab's ein ganz entscheidendem Moment wo ich dann gemerkt hab Man lernt ja oft als Speaker du musst deinen Speech deine Kino die musst du schreiben und dann musst du dir auswendig lernen.
00:06:20: also das ist die eine Gruppe die das sagt Und die andere Gruppe sagt, ja das ist aber schwierig.
00:06:26: Weil dann klingt es sehr oft schnell wie auswendig gelernt.
00:06:33: und dann hatte ich tatsächlich einen Mentor der eines erkannt hat dass sich kein Auswendiglernsprecher bin sondern dass ich ein Denksprecher Bin.
00:06:45: also bei mir formen sich dann oft die Gedanken beim Sprechen Also auch wie jetzt in dem Podcast, da ist kein Script das da darlegt.
00:06:54: Script haben wir ja begraben.
00:06:55: ich wollte am Anfang immer Skripte machen mit Dirk und jetzt hat er mir dann wirklich ausgetrieben weil dadurch fällt dann so die Spontanität.
00:07:05: der fällt dann auch so aus Momenten heraus als Denksprecher zu sprechen.
00:07:13: also bei mir formen sich einfach auf die Worte und die Sätze beim sprechen.
00:07:18: Da kommt manchmal auch Blödsinn raus.
00:07:21: Mein Gott, das kommt bei jedem Menschen so.
00:07:25: Aber was ich halt auch glaube wenn man als Speaker unterwegs ist ja du bist unterwegs und möchtest einen Menschenimpulse geben oder vielleicht an dein Wissen oder an deiner Erfahrung teilhaben lassen und du stellst dich dort auf die Bühne.
00:07:40: für mich widerspricht sich ein geskripteter Auftritt total weil Menschen, wenn du im Publikum Leute fragen würdest.
00:07:52: Völlig unvoreingenommen, um welche Person es geht und in welchem Inhalt es geht Und du würdest sagen Du kannst jetzt in eine Halle A gehen Da hörst du dieses Thema von einem Menschen Der aus seinem Herzen spricht.
00:08:04: das ist unvorbereitet.
00:08:05: da kann's auch mal sein dass der was sagt Was nicht so ganz auf dem punkt ist aber das wird der selbst sein.
00:08:10: oder du sagst du gehst in Halle B Dann kriegst du einen perfekten Beitrag mit einer Information verwertet.
00:08:15: Ich glaube Halle a ist voller weil das, ich glaube Menschen wollen eher sowas haben.
00:08:23: Das ist in der Vermutung von mir.
00:08:24: Ja da gibt es ein sehr gutes Zitat, dass da heißt was Herzen von Menschen berühren soll muss vom Herzen kommen?
00:08:35: Ja siehst du!
00:08:37: Was geskriptet ist kann auch von Herzen kommt.
00:08:39: aber da fehlt diese Komponente dabei, dass man das fühlt.
00:08:42: in dem Moment wo man sagt.
00:08:45: Stimmt.
00:08:45: Etwas geskripftet hast, fühlst Du es beim Aufschreiben Und danach fühlst du es etwas weniger, wenn du es sagst.
00:08:52: Wenn du etwas sagst, weil das gerade aus deinem Herzen kommt ist das die größte Kraft, die es gibt, finde ich
00:08:57: Das ist Liebe
00:08:59: Ja?
00:09:00: Das ist liebe
00:09:02: Ist es dir eigentlich... Hast du mal dir Gedanken darüber gemacht ob es Prägung oder DNA ist oder ist es dir egal?
00:09:13: Ob was?
00:09:14: Prägungen oder DNAs?
00:09:16: Dass du immer gerne auf die Bühne gehst dass du gerne Applaus hast den Menschen etwas mitteilzt, so rampensaugmäßig unterwegs bist.
00:09:25: Wie kann ja auch komplette Prägung sein?
00:09:28: Weil deine Eltern dich mit der Klarinette auf die Bühne gestellt haben.
00:09:33: Was hätt ihr darüber Gedanken gemacht?
00:09:39: Also nicht so direkt.
00:09:40: Aber jetzt wo du sagst mach ich das gerade mal...
00:09:47: Ich gebe dir mal eben zehn Sekunden, weil ich habe mir schon Gedanken darüber gemacht.
00:09:50: Dann sage ich dir mal was ich, worauf ich gekommen bin?
00:09:52: Für mich war es egal am Ende.
00:09:55: Weil ich mir gedacht habe du hast auch mal in einer Folge gesagt Menschen verändern sich, Wertesysteme verändern und Dinge verändern Sie sich.
00:10:03: der Fokus ist doch dass man etwas tut woran man Spaß hat und was man liebt.
00:10:08: Und das der Ursprung irrelevant.
00:10:15: Es braucht ja immer ein Anfangsimpuls glaube ich, um zu wissen empfinde ich dabei Glück oder nicht.
00:10:26: Also sprecht tut es mir gut macht das mir Spaß habe ich Freude daran.
00:10:30: bei aller Aufgeregtheit wenn wir Spieger auf die Bühne gehen.
00:10:34: jeder Spiege ist irgendwo natürlich aufgeregt je nachdem mal ein bisschen mehr Mal ein bisschen weniger.
00:10:42: Aber weil es sonst wärmer auch nicht mehr gut sind zu würden, muss runter leiern und dann wäre's auch nicht die Wirkung, die wir haben können.
00:10:49: Also mir ist es im Prinzip auch egal ob das jetzt Prägung oder DNA.
00:10:55: Ich glaube schon wenn ich so in meine Kindheit zurückschau... ...ich war schon immer... also ich fand es schon immer gut irgendwie anders zu sein.
00:11:10: Und natürlich habe ich dann auch von meinen Eltern gehört, wie das viele vielleicht auch gehört haben.
00:11:17: Du bist auch nichts besonderes.
00:11:18: jetzt bildet da bloß nix drauf ein.
00:11:20: und ich hatte gerade vor kurzem mit meiner schwägeren telefoniert als ich hier zum Geburtstag gratuliert hab und da war ich ja genau der war ich fünf.
00:11:32: Da war ich Fünf und da gab es dann die Hochzeitsfeier Und dann habe ich mir aus Kartons und Tüpfen und Topfdeckel ein Schlagzeug gebastelt.
00:11:44: Mein Vater hat mir da ein bisschen dabei geholfen, dass das Ganze auch irgendwie so ein bisschen aussah.
00:11:50: Und dann hab' ich tatsächlich bei der Hochzeit mit der Band zusammen... ...hab' ich dann da mein Schlagzeuge aus Kartoms- und Kochtöpfen- und Kochtopfteckel aufgebaut.
00:12:02: Ja!
00:12:03: Und sie musste jetzt so lachen weil es ist ja schon... viele Jahre her.
00:12:10: Aber ich sehe noch dieses Bild und ich sehe dieses Glück, das ich in mir hatte.
00:12:15: Und meine Schwererin sagte zu mir, weißt du jetzt wo du sagst?
00:12:19: und wenn ich daran denke es war einfach so ein glückseliger Moment zu sehen welche Freude du hattest?
00:12:28: ja und da kannst du dir vorstellen er spielt eine Band Das muss ich grausam angehört haben, aber ich war happy.
00:12:45: Und ja das begleitet mich einfach seitdem und vielleicht ist es dann doch ein bisschen DNA und glaube ich schon.
00:12:55: Dann kannst du den Prägungsprozent Satz ganz allein durch diese Geschichte schon mal deutlich nach unten revigieren ob das nun besser oder schlechter ist.
00:13:03: Ist ja egal.
00:13:05: Aber ich glaube schon dass das was in uns lebendig ist dass das was in uns wohnt und nach außen kommt, dass es natürlich Kraft hat.
00:13:14: Und das ist das natürlich dann auch anspornd.
00:13:17: also weißt du ich wir können auch wenn ich jetzt im Potential Profiling unterwegs bin Ich kann nicht aus jemandem ein ja einen weiß ich nicht Top-Speaker machen Wenn er das nicht isst Wenn er einfach eher introvertiert ist, wenn er eher einfach nicht so gerne unter Menschen ist.
00:13:45: Als Beaker musst du irgendwo auch extrovertierte Anteile in dir haben weil das hat ja schon was mit mit Exponieren zu tun und es hatte schon etwas damit zu tun sich und Was ich glaube dass ganz ganz wichtig hier dabei ist auch gerade nochmal auf den Anfang zurückzukommen Wo du gesagt hast, wo du ja auch Botschaften gebracht hast oder wo ich als Beaker ja auch Impulse bringe.
00:14:13: Und wo du auch gesagt hast Ja und dann der Applaus.
00:14:17: Der Applaus.
00:14:18: also wenn ich auf die Bühne gehe um Applaus zu bekommen weil mir Applaus wichtig ist Dann wird das nicht gut.
00:14:28: Also wenn ich den Fokus habe Ich will jetzt Applaus, dann geht es eher in Richtung Narzissmus.
00:14:34: Und da müssen wir aufpassen, dass wir auch als Speaker, auch wenn wir gut sind.
00:14:38: Wenn wir gute Aufträge haben und wenn wir aufgrund von Bühne macht, Bühnen dann wieder Anschlussaufträge bekommen oder die Leute sagen ah Mensch ich hätte sie vielleicht doch gerne bei uns im Event.
00:14:52: Das darf nicht der Mittelpunkt sein weil sonst sind wir nazistische Speaker sondern der Mittelpunkt muss sein.
00:14:59: Wir wollen gerne Impulse geben.
00:15:01: Wir wollen das dem Menschen was mitnehmen.
00:15:05: und Impuls eine Inspiration bekommen, etwas zu verändern.
00:15:09: Und wenn das im Mittelpunkt steht dann kommt auch der Applaus.
00:15:15: Weißt du?
00:15:15: Der Applaus ist ja nur die Folge von dem was den Menschen erfahren haben.
00:15:19: Es gibt da so den Höflichkeitsapplaus.
00:15:22: aber du merkst als Speaker Ist es jetzt ein Höflichkeitsaplaus oder ist es ein wirklich intrinsischer Applaus von den Menschen weil wir sie als Speaker berührt haben.
00:15:37: Gibt es etwas, worüber du am liebsten sprichst?
00:15:43: Also grundsätzlich ist ja mein Thema das Gehirn, also sprich was im Gehirnt des Menschen passiert und was passiert wenn Menschen in gewissen Situationen sind oder wenn Sie im Leadership sind oder diese Dinge.
00:16:03: Da spreche ich natürlich am allerliebsten drüber aber nicht jetzt in der Form von den wissenschaftlichen Erklärungen, sondern was ganzheitlich dann mit dem Mensch in dem Moment passiert.
00:16:16: Was es für ihn und sein Umfeld bedeutet.
00:16:20: Und natürlich rede ich auch sehr gerne über die stärkste Kraft des Universums Überliebe weil all das was uns im Moment begegnet da draußen auf der ganzen Welt das Gegenteil von Liebe.
00:16:37: Und ich glaube an die stärkste Kraft im Universum, dass das Liebe ist.
00:16:42: Egal wie wir auch jetzt immer Liebe definieren wollen, weil so Liebe wird ja oft evolutionär benutzt ob es die Liebe ist zum Italiener am Ecke oder diesen Wein lieb' ich und diese Dinge... Ja das ist alles schön aber Liebe also.
00:17:01: Also in der Bibel stand ja schon, ich bin jetzt nicht so biblikundig.
00:17:04: Aber das ist ein Spruch, den man immer wieder hört als Zitat aus der Bibelibe Deine Nächsten wie Dich selbst und da hatten wir in einer anderen Podcast Folge auch schon mal darüber gesprochen wo es eben drum geht um diese Selbstliebe also sprich selber mich ... zu lieben, mit dem wie ich in der Welt unterwegs bin.
00:17:28: Mit dem... Wie ich anderen Menschen begegne?
00:17:31: Wie ich mit anderen Menschen umgehe?
00:17:37: Und das war das Thema wo wir unsere Überlebensglück unterhalten haben.
00:17:42: Das zahlt auf das Thema Lebensglück ein.
00:17:46: Ja Leviticus Ninzehn-Achzehn Das war das.
00:17:50: Ich muss mal überlegen, dass auch glaube ich nochmal den Markus XII und XXI als Gebot, als Doppelgebot der Liebe noch einmal von Jesus von Anzeretze bestätigt wurde?
00:18:02: Genau!
00:18:04: Ich musste kurz in meinem Gedächtnis grübeln... weil ich bin ja sehr biblesicher, ich kann ja die ganzen Zitate sagen, die mich ein paar Sekunden hatte um es zu googeln.
00:18:17: Da habe ich ein paar Sekunden hatte zu Gugel.
00:18:20: Das ist gut.
00:18:20: Hast
00:18:20: du da nicht mitbekommen, dass ihr jetzt gerade kurz war?
00:18:22: Natürlich!
00:18:23: Aber das wollte... Ich wollte dich jetzt noch nicht bloßstellen lieber direkt.
00:18:27: Nein aber weißt du es ist tatsächlich so und ich hab' jetzt grade als ich hinter Kur war also in der Reha war Und in der Rheha.
00:18:37: Also ich weiß nicht wie das bei dir war Du bist ja noch nicht so in meinem Alter Aber bei uns früher In der Schule auf dem Gymnasium war das so, dass Dostoevsky Pflichtlektüre war.
00:18:51: Und Dostoyevski gibt es ja diesen ganz bekannten Buch von ihm Die Gebrüder Karamasov.
00:19:03: und jetzt durch Zufall in der Reha hatte ich eine wirklich ganz großartige Ärztin die mich da begleitet hat um wieder auf die Beine zu kommen.
00:19:17: Und ich sage dann eines Tages zu mir, sagen Sie mal, kennen sie eigentlich die Rede des Großinquisitors von Dostoyevsky aus dem Buch Die Brüder Karamasov.
00:19:31: Also ja, ne?
00:19:34: Kann ich jetzt nicht zitieren.
00:19:35: aber Ja!
00:19:36: Ich habe das gelesen, aber es ist schon Jahrzehnte her und was hab' ich gemacht.
00:19:43: Natürlich klarkt gleich mir die Rede des Großinquisitors von Dastryevsky geholt.
00:19:50: Da habe ich eine ganz interessante Zusammenfassungsweihe da, als Jesus war ja zu der Zeit der Großinquision in Sevilla und Da ist es eben genau darüber, wie dann der Großinquisitor, der da irgendwie schon neunzig ist.
00:20:10: Wie Indostrojevski da beschreibt, ist ja eine Legende, na?
00:20:13: Ist ja nicht so!
00:20:16: Wie er dann Jesus eben einsperren lässt und mit Jesus eben versucht in den Dialog zu gehen... ...und Jesus einfach immer nur geschwiegen hat und der GroßInquisitor.
00:20:29: deswegen wurde es dann auch als die Rede des Großinquisitors geschrieben und nicht der Dialog des Großinkvisitors mit Jesus.
00:20:40: Und das fand ich dann sehr, sehr interessant.
00:20:42: wo ich dann so für mich das zusammengefasst habe was steckt da jetzt eigentlich als Kern drin?
00:20:47: Als Tiefgang im Kern und er hat es sehr schön dann auch irgendwo herausgearbeitet In der Rede der Dostoevsky und es ist schon ein paar hundert Jahre her, der gesagt die Menschen lieben die Freiheit weil das war ja auch das was die Kirche damals versprochen hatte.
00:21:13: Am Ende aber geht's den menschen meistens um Sicherheit und nicht um Freiheit.
00:21:22: so.
00:21:22: Und wenn ich das jetzt aufs Gehirn übersetze, ist es ganz klar der normale Gehirnen.
00:21:27: Die normale Gehörfunktion des Gehirns sucht jede Sekunde nach Sicherheit für unser Leben und wenn wir das jetzt auch die Gesellschaft übertragen dabei auch eine Podcastfolge dazu gemacht ja, die sich auch lohnt zu hören.
00:21:43: Das ist wieder genau das.
00:21:45: sind die Menschen abgehängt oder sind sie nicht abgehängen?
00:21:48: Sehen Sie freiwillig dabei, dient das was passiert der Sicherung und der Sicherheit Ihres Grundstrebens für sich.
00:21:56: Und welche Rolle spielt dann Freiheit?
00:22:01: Spannend finde ich sehr spannend.
00:22:03: Kann man sehr schön drüber senieren mal ein bisschen
00:22:07: Ja da kann man darüber vieles so fairen.
00:22:08: Ich habe es auch weil mich das berührt hat in der Reha und ich hab in der reha natürlich auch an meinem Vortrag geistig gearbeitet Und gerade in Kombination mit AI und dem Ganzen, was uns da im Moment an Geschwindigkeit entgegenkommt.
00:22:28: Womit unser Gehirn sowieso maximal überfordert ist.
00:22:31: Unser Gehirne ist nicht dafür gebaut für KI definitiv nicht.
00:22:36: Weil wenn es dafür gebaut wäre, braucht's keine KI, ja?
00:22:39: Wenn unsere Gehirnen das leisten könnte kann sie aber nicht leisten!
00:22:43: Wie wichtig ist uns dann dabei, wenn wir hören Ja, also KI gibt ja natürlich unglaublich viel Freiheit.
00:22:51: Viel Freizeit, viel mehr Zeit.
00:22:54: Das ist die Freiheit.
00:22:55: aber auf der anderen Seite ist dann dieses Sicherheitsstreben des Gehirns viel größer.
00:23:00: was passiert mit mir?
00:23:01: Mit meiner Existenz ist mein Arbeitsplatz bedroht Kann ich meine Miete noch bezahlen kann Ich meine Familie noch ernähren und so weiter Und das finde ich total spannend.
00:23:11: deswegen habe ich es damit reingebracht und da hab' ich auch einige Reaktionen drauf gekriegt weil das sind so Dinge, das mag ich gerne als Beaker und wir sind ja hier auf meinen Botschaften wie du mich vorhin gefragt hast.
00:23:26: Botschafte die die Menschen zum Nachdenken bringen darüber spreche ich am liebsten.
00:23:31: siehst ihr jetzt haben was gefunden?
00:23:35: So nämlich!
00:23:36: Kannst du noch mal kurz zusammenfassen also für was man dich als Speaker buchen kann also wahrscheinlich für Firmen Events oder Unternehmen Events
00:23:46: Für Firmen Events, Unternehmen Events für Vorstandstagungen, Leadership Tagungen.
00:23:52: Für Präsentationen von Themen wo Unternehmen gerne wollen dass sie mit der entsprechenden emotionalen Wirkung und Kraft dann auch ankommen.
00:24:07: Wo Menschen sich inspiriert fühlen.
00:24:09: also für ja man kann mich auch buchen große Hochzeiten mit fünfhundert oder tausend Gästen.
00:24:19: Oder auch für kleinere Hochzeite, ich sage es mal so.
00:24:23: Einfach dort wo Menschen zusammenkommen und wo der Gastgeber mein Auftraggeber eine Botschaft senden möchte?
00:24:35: Und da gibt's derlei unglaublich viele Veranstaltungen die möglich sind.
00:24:40: Schön!
00:24:41: Ja Wolfgang
00:24:46: Schöne Montagmorgen.
00:24:48: Was geht man denn den Hörerinnen und Hörern mit?
00:24:51: Ich finde sehr spannend mal über diesen Sicherheitsaspekt, ich glaube das ist bei mir ein bisschen hängen geblieben.
00:25:04: Mal zu überlegen was es eigentlich für mich persönlich Sicherheit und was bedeutet mir Freiheit.
00:25:13: Das finde ich spannend!
00:25:15: in den Puls aus dieser Podcastfolge, wo ich mal sage da werde die nächsten Tage mal drüber nachdenken.
00:25:21: Schön wenn es so bei dir ankam dass immer wieder bei Dostoevsky und es ist tatsächlich wichtig was zahlt auf meine Freiheit ein?
00:25:29: Was bedeutet mir Freiheit?
00:25:30: Was bedeutet mir Sicherheit?
00:25:32: Und was zalt auf genau diese beiden Dinge ein?
00:25:36: und wie gewichte ich sie?
00:25:38: Welche Bedeutung gebe ich denen?
00:25:40: Ja cool!
00:25:42: Cool!
00:25:42: Haben
00:25:43: wir eine Aufgabe für die Woche.
00:25:45: Liebe Hörerinnen und Hörern, bitte, bitte.
00:25:50: Nehmt es einfach mit!
00:25:53: Weil ich glaube das sind zwei ganz, ganz wesentliche Punkte direkt.
00:25:56: Das hast du wirklich toll zusammengefasst.
00:25:59: jetzt zum Mitnehmen weil das ist wirklich etwas was ja das kann das kann change bedeuten.
00:26:08: Und wenn ihr das auch findet und wenn ihr findet hey, das war jetzt mal gar nicht so schlecht was die zwei da hier Da zusammengeschustert haben Dann teilt doch gerne die folge und vor allen Dingen auch folgt mir gerne macht einfach folgen beziehungsweise nicht.
00:26:23: es heißt ja anders abonnieren Ja dann kriegt er immer wieder eine neue folge.
00:26:28: wir haben ich habe schon einiges im planung.
00:26:31: das sind einige wirklich ganz tolle Persönlichkeiten, die jetzt auch so zum Teil noch in der Postproduktion sind und dann auch gesendet werden.
00:26:42: Wo ich mit Menschen im Gespräch bin, die irgendwann mal eine mutige Entscheidung getroffen haben und einfach gemacht haben.
00:26:49: Und wo sie nicht wussten wird es ein Höhenflug oder eine Bauchlandung aber wo sie ihrer Intuition gefolgt sind und ihrem Bauchgefühl gefolkt sind und das einfach gemacht hat.
00:27:02: Bist du ja, da hau ich mal immer wieder so ein Ding raus, dass mir auf den Senkel geht.
00:27:06: Woüber man einfach mal sprechen muss und irgendwo mal einfach auch mal Farbe bekennen und erst einmal auf einen Punkt bringen.
00:27:13: Und mit Dirk... Die habt ihr ja gerade gehört.
00:27:17: Macht einfach immer wieder Spaß, Dirk!
00:27:18: Mit dir die Woche zu beginnen um fünf Uhr dreißig Montag morgens.
00:27:23: Und hey liebe Leute, liebe Hörerinnen, lieber Hörern, lieber Dirk auch an dich.
00:27:28: Kommt gut in die Woche heute, kommt gut am Wochenende an Genießt die Woche, genießt euer Lebensglück.
00:27:34: und ja manchmal hilft es wenn manche Dinge nicht einfach ganz so ernst nehmen.
00:27:41: Macht's gut!
00:27:42: Schöne Woche, ciao!
00:27:52: So, ich
00:27:58: glaube das war´s auf den Punkt.
Neuer Kommentar